Schönebeck (nrc) l Henning Stapf hatte sich seine Mannschaft nach der enttäuschenden Niederlage gegen den SV Eiche Biederitz für ein paar klärende Gespräche zur Brust genommen. "Es gab harte Worte, aber die Gespräche waren sehr konstruktiv", resümiert der Coach. "Die Jungs haben ihre Fehler zugegeben." Somit kann die SG Lok Schönebeck wieder befreit gegen den Post SV Magdeburg auflaufen. Die Partie der Verbandsliga beginnt heute um 17.30 Uhr.

Das große Manko der Elbestädter gegen Biederitz war die Deckung. Dadurch vergaben die Schönebecker einen möglichen Erfolg gegen den Favoriten der Staffel Nord. "In der Defensive fehlte die Abstimmung", konstatiert Stapf. Deshalb wurde im Training unter der Woche darauf noch einmal der Fokus gelegt. "Wir dürfen uns nicht wieder in Einzelaktionen verrennen", gibt Stapf die Marschroute vor. "Wir bestreiten unser erstes Heimspiel und da erwarte ich einen Sieg."

Die Magdeburger sind allerdings ein relativ unbekannter Gegner. "Ich kenne Post nur vom Hörensagen, aber was ich so mitbekommen habe, ist das wohl eine sehr solide Truppe. Es wird kein leichtes Spiel." Die Landeshauptstädter fuhren in ihrem ersten Ligaspiel einen 28:24-Erfolg im Stadtderby gegen den FSV ein und belegen nun den fünften Platz, einen Rang, der auch am Ende der vergangenen Saison zu Buche stand.

Ein gutes Vorzeichen gibt es für Lok allerdings. Die Elbestädter können auf einen vollen Kader zählen. Somit können auch die Zuschauer die erste Partie auf heimischer Platte mit dem gesamte Team genießen im Kampf um die ersten Zähler unterstützen.