Selten dürfte der Platz an der Salzblume in Schönebeck derart gefüllt gewesen sein, wie zur zweiten Auflage des Drei-Brücken-Laufs. 449 Anmeldungen verzeichneten die Veranstalter. Ganz vorn mit dabei war auch das Dr. Carl-Herrmann-Gymnasium. Die Ergebnisse konnten sich mehr als nur sehen lassen.

Schönebeck l Insgesamt traten 22 Schüler über die 6,63-Kilometer-Strecke an und die meisten platzierten sich unter den ersten Fünf ihrer jeweiligen Altersklasse. So wurde etwa Nathalie Kihne Dritte in der U 18, gefolgt von Schulkameradin Inka Spühler. Besonders stark war Denise Krause, denn sie konnte in der Jugend W 12 sogar über Platz eins jubeln. "Da soll noch einmal jemand sagen, die Jugend wäre zu faul zum Laufen", lobte Hans Weber, Wettkampfwart und stellvertretender Abteilungsleiter Leichtathletik des Schönebecker SC. Er freute sich aber nicht nur über die vielen jungen Starter, sondern war beeindruckt von der insgesamt hohen Teilnehmerzahl. "Ich denke, dass liegt auch an dem Erfolg des ersten Laufs. Jetzt planen wir, dass unser Lauf fester Bestandteil des Landescups werden soll."

Eine doppelte Freude für die Schönebecker war die Platzierung von Christian Würth. Er belegte in Jugend M 15 den zweiten Platz und vertrat damit nicht nur seine Schule überaus würdig, sondern auch die Kanu-Abteilung des Schönebecker SC.

Überhaupt fand man den ein oder anderen "Fremdgänger" unter den Läufern. Neben den Kanuten des SSC starteten auch einige Ruderer. Außerdem nutzten auch Handballer oder Sportler des 1. Ju-Jutsu Vereins Bushido Schönebeck den Lauf für zusätzliche Fitness-Einheiten. Die größte Gruppe bildeten aber neben den Leichtathleten die Volkssportler. Diese wagten sich nicht nur auf die kurze Distanz, sondern absolvierten auch den "langen Kanten" über 13,26 Kilometer.

Über diese Distanz sprang für den BSV Eickendorf sogar ein erster Platz heraus. Ronny Barthel lief unter den Senioren M 35 am schnellsten. Bei den Senioren M 45 ging Rang eins an Steffen Schöler von der Gaensefurther Sportbewegung. "Diese Strecke liegt mir, sie hat ein sehr gutes Profil", schätzte Schöler ein. Obwohl er Erster wurde, war er mit seiner Zeit von 56:05 Minutennicht ganz zufrieden. Das lag wohl daran, dass er, wie viele andere Leichtathleten, bereits den 19. Geiseltalsee-Lauf in Braunsbedra in den Knochen hatte.

   

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