Halle (gke/nrc) l Mit neun Sportlerinnen nahm die TSG Calbe am ihren dritten Wettbewerb, dem Halleschen Kinderleichtathletik-Cup im Stadion von Lettin, teil. Bei herrlichem Wetter traten Sarah Dziallar, Emmelie Kempa, Sophie Kühne, Sarah Dittmar, Friederike Richter, Lea Hofmann, Isabell Wischnowski, Tizia Rode und Sara Rolle in vier Disziplinen an.

Das Ringewerfen stand für die jungen Saalestädterinnen zuerst auf dem Programm. Nicht jeder Wurf gelang, aber jeder kämpfte. Wie bei allen Disziplinen gingen die sechs besten Weiten in die Wertung ein. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Hochsprung. Die Anfangshöhe meisterten alle gleich im ersten Versuch und auch in den folgenden Sprüngen lief es sehr gut. Fast alle Calbenser überboten ihre Bestleistung aus dem Training.

Mit viel Selbstbewusstsein und gut vorbereitet ging die TSG zur 40 Meter-Hindernisstaffel. Alle Wechsel gelangen gut, sodass man den Gruppengegner aus Eisleben ganz knapp hinter sich ließ. Sehr zufrieden und glücklich ging es nun darum, die vierte und letzte Disziplin noch mit Elan und Durchhaltevermögen anzutreten.

Der Team-Biathlon war für alle sechs Teams zum Abschluss eine große Herausforderung, immer zwei Kinder einer Mannschaft liefen zusammen eine 600-Meter-Runde im Gelände und mussten an einer Wurfstation zwei Ziele mit sechs Ballwürfe treffen. Wem dies nicht gelang, musste in die Strafrunde. Ohne Strafrunde ist kein Team durchgekommen, auch die Calbenser mussten so einige Meter zusätzlich laufen. Alle Paare wurden auf der ganzen Runde lautstark angefeuert und gaben ihr Bestes.

Geschafft und doch zufrieden warteten nun alle Teams gespannt auf die Siegerehrung. Im Ablauf und auch im Ergebnis zeigte sich doch ein gewisser Heimvorteil für die Hallenser, denn die Plätze eins bis vier gingen an sie. Knapp dahinter folgte die TSG Calbe vor Eisleben. Außerdem wurde Sarah Dziallar als bestes Springerin der Altersklasse U 10 ausgezeichnet.