Calbe (nrc) l "Im Prinzip müssen die Jungs nur ihre Leistungen über die vollen 60 Minuten abrufen. Dann sind wir gut dabei", schätzt Peter Weiß, Trainer der TSG Calbe, ein. In der Sachsen-Anhalt-Liga empfangen seine Handballer heute um 17 Uhr die HSG Wolfen.

"Der Gegner wird wohl angefressen sein. Nachdem er im Pokal ausgeschieden ist, hat er seinen Fans sicherlich Wiedergutmachung versprochen." Die TSG wird sich also auf sehr angriffslustige Wolfener einstellen müssen. Und diese haben es in sich. Weiß hat sich zwei Namen rot auf der Liste markiert: Raik Baumbad und Raik Tobat. "Die beiden haben in den letzten beiden Spiel zusammen über 40 Tore erzielt. Das ist schon beachtlich."

Da hilft es wenig, dass ausgerechnet Calbes Stütze im Tor, Stefan Wiederhold, nicht am Spiel teilnehmen kann, ebenso wie Daniel Ber- tram, der aus beruflichen Gründen verhindert ist.

Damit hängt es nun an Philip Giesemann. "Aber er wird seine Sache gut machen", spricht Weiß seinem Torhüter das Vertrauen aus. Giesemann wurde beim Vorbereitungsturnier in Naumburg zum besten Keeper ausgezeichnet, "er hat also seine Qualitäten". Neben den Torhütern fehlen auch Christian Hübner (krank) und Mathias Walther (beruflich).

"Wir dürfen vor allen Dingen nicht schludrig werden", mahnt der Trainer. "Vor allem müssen wir unsere erarbeiteten Chancen auch nutzen." Nach dem sehr deutlichen Erfolg im HVSA-Pokal (37:21) und den beiden Erfolgen im Liga- betrieb (33:26 gegen Langenweddingen; 19:21 in Wernigerode) befindet sich die TSG derzeit auf einem guten Weg. Nun muss sie zeigen, dass die Konzentration nicht nachlässt.