Schönebecke (nrc) l "Das wird einen ganzen Zacken schärfer als die letzte Partie. Wir müssen eine Schippe drauflegen", weiß Henning Stapf, Trainer der SG Lok Schönebeck. Seine Handballer empfangen heute um 17.30 Uhr den Güsener HC zum Verbandsliga-Spiel.

Und dieser Gegner hat es in sich. In seiner vorerst letzten Partie erzielte der GHC 39 Treffer und strahlt ohnehin durch die Brüder Kevin und Christian Haßbargen und ihren Kreisläufer Robert Klewe viel Torgefahr aus. "Wir sind gewarnt", erklärt Stapf. "Oberstes Ziel wird es sein, Stabilität in die Deckung zu bekommen und den Güsener Rückraum aus dem Spiel zu nehmen."

Dafür muss auch die Konzentration bei 100 Prozent sein. Das ist allerdings Loks Knackpunkt. "Die Jungs wollen aber den Schwung der letzten Partie mitnehmen", betont der Coach. "Der Mannschaft ist nach dem Sieg ein Stein vom Herzen gefallen und sie wollen an diese Leistung anknüpfen."

Die Schönebecker bestritten gegen den FSV Magdeburg ihre bisher beste Partie, standen hinten sicher und spielten vorn geduldig. Beide Seiten hatten ihre "Leitwölfe". Vorn stellte sich Sebastian Roost an die Spitze, hinten sorgte Robert Knörich im Lok-Kasten für Sicherheit. Gegen Güsen wird der Keeper viel Arbeit vor sich haben.

Da ist es umso besser, dass Stapf auf einen vollen Kader zurückgreifen und Knörich somit von Paul Niemann und Christian Schuster, der ebenfalls für seine guten Paraden im Tor bekannt ist, unterstützt werden kann.