Bei den 3. Internationalen Harzmeisterschaften im Karate haben sich auch die Schönebecker mit der Konkurrenz aus ganz Deutschland und Russland gemessen. In der Kampfgemeinschaft Elbe-Saale mit den befreundeten Vereinen KDVZ Magdeburg und KIH Halle sollte auch der Kampf um die Mannschaftswertung aufgenommen werden.

Ilsenburg (dku/fna) l In der U 8 konnten sich Laurin Flamm, Peter Sebastian Bleich, Chris Alexander Bleich und Nick Ninnemann unter viel Nervosität und aufgrund erfahrener Konkurrenz nur schwer durchsetzen. Am Ende blieb mit dem dritten Platz für Peter Sebastian Bleich in der Kata die erste Medaille des Tages.

In der U 11 war es für Chantal Rießland einer der ersten Wettkämpfe dieser Größe. Unter großem Druck produzierte sie in der Vorrunde einen Fehler und musste das Geschehen frühzeitig verlassen. Samira Kallweit setzte sich bis ins Poolfinale durch und musste sich einer starken Ballenstedterin geschlagen geben. Im kleinen Finale gewann Samira Bronze. Valentin Lachnitt begab sich in die Kumitekämpfe. Bereits in der ersten Runde stand er einem starken Gegner gegenüber. Die Kampfrichter entschieden nach einem 2:2-Unentschieden gegen Valentin und bescherten ihm so das Wettkampf-Aus.

In der U 14 stellte Schömnebeck mit Denise Krause, Alex Bassarab, Hannes Krüger, Eric Härtl und Maximilian Krieg Landeskader und erfahrenere Wettkämpfer. Im Bereich Kata konnte sich Denise in einem der größten Pools des Tages bis in das Finale durchsetzen, in dem sie ihrer russischen Gegnerin 1:2 unterlag. Im kleinen Finale gewann sie Bronze. Auch Eric gab im Bereich Kata alles und schaffte es ebenfalls ins Poolfinale. Jedoch musste er sich mit 1:2 geschlagen geben und wurde Dritter.

Im Kumite zog Hannes problemlos ins Finale ein. In diesem stand er einem starken Gegner aus Kassel gegenüber. Nach langem Abtasten und einem knappen 1:2 verblieb Hannes die Silbermedaille. Auch Alex zog gewohnt souverän ins Finale ein. Sein Gegner ging in den ersten Sekunden mit Abstand in Führung und verteidigte diesen Vorsprung.

Denise und Max erreichten beide das Poolfinale und mussten sich mit knappen Entscheidungen und nach vielen Punktwechseln geschlagen geben. Im kleinen Finale ließen beide nichts anbrennen und sicherten sich Bronze.

In der Kata U 16 starteten dann Nadin Kusch und Jerome Schroeder. Jerome, der den ersten Wettkampf dieser Größe auf sich nahm, zeigte kein bisschen Nervosität. Mit großem Siegeswillen und starken Katas setzte er sich durch. Im Finale stand er einem Landeskaderathleten aus Ballenstedt gegenüber. Doch unerschüttert zeigte Jerome seine Jion und sicherte sich Gold mit 3:0-Kampfrichterstimmen. Nadin startete mit gewohnt stabilen und hochrangigen Katas. Nach ihren Gegnerinnen aus Berlin und Sachsen-Anhalt stand sie im Finale der Brandenburger Meisterin gegenüber. Doch erneut überzeugte sie die Kampfrichter und entschied den Wettkampf für sich. Angestachelt von diesem Erfolg nahm Nadin es auch mit dem Kumite U 16 auf. Hier ließ sie nichts anbrennen und stand am Ende ein zweites Mal im Finale, in dem sie sich knapp gegen die Bremerin geschlagen geben musste. Sie durfte aber stolz Silber ihr Eigen nennen.

Max Randel (U 18) hatte nach längerer Wettkampfpause und in einem mit Landeskadern gespickten Pool trotz toller Leistung das Nachsehen.

Im Seniorenbereich starteten Denny Kulke und Alexander Krüger. Für Denny war es der erste Wettkampf im Karate. Dennoch zeigte er keine Angst und blitzschnelle Fußtritte. Im Finale wurde er durch seinen Gegner oft von der Matte gedrängt und verlor trotz guter Führung mit Disqualifikation. Zum Trost wurde Denny mit Silber belohnt. Alexander musste sich in seiner Gewichtsklasse im ersten Kampf mit dem befreundeten Kaderathleten und Teamkameraden Benjamin Kerber messen. Beide zeigten einen spannenden und hervorragenden Kampf, welchen Benjamin für sich entschied. Über die Trostrunde sicherte Alexander sich Bronze.

In der Allkategorie traf Alexander im Poolfinale auf einen bekannten Athleten aus Goslar. Der Schönebecker nahm früh einen harten Treffer hin und konnte den Kampf nur eingeschränkt zum Ende bringen. Im kleinen Finale konnte er sich seine zweite Bronzemedaille sichern.

Mit zweimal Gold, viermal Silber und achtmal Bronze sowie den Leistungen aus Halle und Magdeburg konnte sich die Kampfgemeinschaft Elbe-Saale am Ende auf Platz zwei der Mannschaftswertung wiederfinden.

Dank für diese tolle Veranstaltung gilt auch den Organisatoren, welche hier ein reibungsloses Turnier mit gutem Feeling auf die Beine gestellt haben.