Oebisfelde/Schönebeck (fna) l Die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck sind zuhause gefordert. Die Männer treten auswärts an.

Sachsen-Anhalt-Liga, Frauen: Lok Schönebeck - SV Oebisfelde; Sa., 17.30 Uhr

Beide Teams treten mit unterschiedlichen Voraussetzungen an. Während die Altmärker mit dem 30:28-Erfolg über Anhalt Bernburg den dritten Sieg in Folge einfuhren, mussten die Gastgeberinnen in Dessau-Roßlau eine 30:32-Niederlage einstecken. Zuhause sind die Schützlinge von Trainer Dirk Schedlo nun gewillt, die Scharte auszuwetzen und zwei Punkte einzufahren. "Oebisfelde ist schwer ausrechenbar", erklärt der Coach. "Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren." Fehlen werden Torhüterin Josephin Hecker (Urlaub), Karin Stagge (Beruf) und Katharina Depta (Beruf), die eventuell zur zweiten Hälfte auflaufen kann.

Bei den Gästen hat man Respekt. "Ich gehe von einer Begegnung auf Augenhöhe aus. Lok spielt vor eigenem Publikum und wird entsprechend motiviert sein", sagt Trainer Karsten Luhmann. "Wenn wir aus einer kompakten Abwehr heraus konsequent unsere Angriffe abschließen und ruhig bleiben, sollte etwas drin sein."

Verbandsliga: Lok Oschersleben - Lok Schönebeck; Sa., 17 Uhr

Die Gastgeber zeigen unterschiedliche Gesichter. Während sie auswärts klare Niderlagen einstecken mussten, haben sie in eigener Halle unter anderem Biederitz bezwungen. "Wir sind gewarnt", betont Lok-Trainer Henning Stapf, der auf Kevin Krause, Sebastian Roost, Mario Meißner (alle Beruf) und Jost Mattisseck (erkrankt) verzichten muss. Schönebeck legt den Fokus also auf den eigenen Auftritt. "Wir wollen und müssen konzentriert zur Sache gehen."