Schönebeck (fna) l Der Aufwärtstrend ist vorerst gestoppt. Durch die 28:38 (16:18)-Pleite gegen den SV Oebisfelde kassierten die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck die zweite Niederlage in Folge und rutschten auf den achten Platz der Sachsen-Anhalt-Liga.

Bis zum 18:18 war die Partie noch ausgeglichen. "Dann ist unsere schlechte Abwehrleistung noch schlechter geworden", ging Trainer Dirk sChedlo hart mit seinem Schützlingen ins Gericht. Kein Raustreten auf den starken Rückraum, kein gegenseitiges Helfen, "was am schlimmsten war". So hatte Lok immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen, in denen das Team gegen die körperlich überlegenen Altmärker das Nachsehen hatte.

In der ersten Hälfte hatte Liza Nowicki dem Team mit einer guten Leistung noch den Rücken frei gehalten, doch sie konnte diese Leistung nicht über 60 Minuten aufrecht halten, "was aber für Jugendspieler überhaupt nicht schlimm ist", betonte Schedlo. Da Josephin Hecker fehlte, sprang Nicole Krause ein. Doch sie wurde bereits in der ersten Hälfte unnötig angegangen, konnte die Partie anschließend nicht mehr fortsetzen. "Insgesamt habe ich drei Verletzte. Das war unnötig."

In der zweiten Hälfte baute der SVO seine Führung aufgrund einfacher Treffer nach Kontern und aus dem Positionsspiel heraus kontinuierlich aus. "Wir sind auf einen engagierten Kontrahenten getroffen, der uns gefordert hat. Aber meine Mannschaft war gut eingestellt und konnte in der Abwehr das Positionsspiel der Schönebeckerinnen unterbinden", erklärte SVO-Trainer Karsten Luhmann.

Lok Schönebeck: Nowicki, Krause - Wolf (6), Arnold (2), Schedlo (8), Bauer (4), Rauschenbach, Sauer, N. Kuhne, Freiberg (2), Moschner, Bullert (4/4), Depta (2)

SV Oebisfelde: Reinecke - Brosig, Schulz (3), Witzke (9), Dietz (8), Meyer (1), Thiele (7), Franke (2), Stottmeister (8), Stöter

Siebenmeter: Schönebeck 7/4 - Oebisfelde 3/3; Zeitstrafen: Schönebeck 1 - Oebisfelde 4