Beim 10. Springmeeting des Schönebecker SV waren nur die 50 Meter-Schwimm-Strecken beziehungsweise für die Jahrgänge 2006 bis 2004 die 25 Meter Schmetterling ausgeschrieben. Dabei hat sich manch ein Sprinter gewundert, dass die Mittelstreckler nicht so schnell abzuschütteln waren.

Schönebeck (mst/fna) l Der Einladung folgten der SC Magdeburg, SC Hellas Magdeburg, Köthener SV 2009, SV Wasserfreunde Stendal, SG Serum Bernburg/Nienburg und der SSV Dessau 04. Insgesamt starteten 134 Teilnehmer (68 davon vom SSV) an diesem Schwimmwettkampf.

Nachdem die Wettkampfvorbereitungen abgeschlossen waren und der Schiedsrichter Andreas Thees das Kampfgericht eingeteilt hatte, konnte der Wettkampf mit den 50 Meter Schmetterling pünktlich um 10 Uhr beginnen. Kurz nach Wettkampfbeginn "konnten wir, ganz zu unserer Freude, den Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck, Bernd Knoblauch, begrüßen", berichtete Trainer Matthias Staar.

Isobel Borkowski ist nicht zu bezwingen

Für die Jahrgänge 2003 und älter ging es darum, sich für die Finals am Nachmittag zu qualifizieren. Dabei konnte es der ein oder andere etwas lockerer angehen lassen, aber die meisten Finalplätze waren sehr umkämpft. Die Jahrgänge 2004 bis 2006 mussten gleich ihr Bestes geben, um sich eine Medaille zu sichern. Die Jüngsten des SSV konnten sich so über viele Bestzeiten und Edelmetall freuen. Im Jahrgang 2004 war dabei Isobel Borkowski ganz zur Freude ihrer Trainer nicht zu schlagen. Sie sicherte sich gleich alle vier Goldmedaillen. Aber auch Wenke Bansemir (2006), Lilly Fischbeck (2005) und Simon Kröplin (2004) ließen jeweils mit drei Gold- und einer Silbermedaille aufhorchen.

Nur der SC Magdeburg kann mithalten

Bei den Aktiven der Jahrgänge 2003 und älter konnten sich 25 Schönebecker für die Endläufe qualifizieren. Nur der SC Magdeburg konnte da mithalten. Folgende Aktive des SSV traten in allen vier Finals an: Liam-Pascal Scholz, Daniel J. Jaffke, Lena-M. Anglet, Jannis Fischbeck, Samantha-Josefine Scholz, Alexandra Bansemir, Tobias Volk und Peter Kröplin. Jedoch entschied nur Liam-P. Scholz alle Finals für sich. Drei Siege gingen auf das Konto von Andreas Suck, Tobias Volk und Samantha-J. Scholz. Zu den Medaillen gab es noch drei Pokale für die beste Einzelleistung. Die Damen des SCM machten die ersten drei Plätze unter sich aus. Bei den Männern gingen die ersten drei Plätze an den SSV: Tobias Volk (50 Meter Rücken) gewann vor Andreas Suck und Peter Kröplin (beide mit ihrer Zeit über 50 Meter Schmetterling). Dabei stellte Tobias mit 28,58 Sekunden über 50 Meter Rücken einen neuen Vereinsrekord auf und arbeitete sich in der ewigen Bestenliste auf Platz zwei hinter Marcus Bergmann vor.

"Wir bedanken uns bei unserem Oberbürgermeister für seinen Besuch. Der Dank gilt natürlich auch allen Helfern wie Eltern, Großeltern, Aktive, Kampfrichter, Übungsleiter sowie dem Personal der Schwimmhalle."

 

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