Schönebeck l Viele Tore, sehenswerte Spielzüge, Ballstafetten und sichere Pässe - all das bekamen die Verbandsliga-Fußballer des Schönebecker SC von den Gästen des Halleschen FC II zu sehen. Für die eigenen Verhältnisse konnte der SSC die Null lange halten, brach dann jedoch ein, ohne den Kopf in den Sand zu stecken, und unterlag mit 0:10 (0:4).

Die Fronten waren natürlich klar abgesteckt. Dennoch verfolgten die "Grünen" ein Ziel. Nachdem es zuletzt in Barleben binnen elf Minuten bereits dreimal klingelte, wollte der SSC "die Räume eng machen und die Anfangs-Viertelstunde torlos überstehen", wie Trainer Christian Kehr verriet. Daraus wurden immerhin 36 Minuten, woran auch Keeper Steffen Zöge seinen Anteil hatte. Außerdem gelangen den Schönebeckern in dieser Phase vier Aktionen nach vorn - und damit viermal so viele wie nach dem Seitenwechsel. Bis auf einen Fernschuss von Paul Helmel fanden die "Grünen" nämlich offensiv nicht mehr statt.

Stattdessen blühten die Gäste in der Folge des Führungstreffers auf. "Wie zuletzt fehlten uns in den Minuten nach einem Gegentor die Zuordnung", konstatierte Kehr. In regelmäßigen Abständen traf der HFC II, ließ dabei sogar noch einige Großchancen aus. Die Gastgeber gaben weiter ihr Bestes, "zogen wieder einmal durch", waren am Ende aber mit 0:10 noch gut bedient.

Schönebeck: Zöge - Harke, Degraf, Zielke, Baartz, Guhde, Weidemeier (62. Helmel), F. Neugebauer (56. Heise), Igel, Michaelis, P. Neugebauer (52. Braun)

Tore: 0:1, 0:2 Stanley Ratifo (37., 40.), 0:3 Marko Hezler (44.), 0:4 Osayamen Osawe (45.), 0:5 Stanley Ratifo (51.), 0:6 Osayamen Osawe (63.), 0:7 Alexander Schmitt (69.), 0:8 Osayamen Osawe (75.), 0:9 Alexander Schmitt (80.), 0:10 Marvin Römling (90.); ZS: 80; SR: Dustin Leske (Uchtspringe)