Salzlandkreis (chj) l Nach dem Doppel-Spieltag in der Fußball-Salzlandliga präsentierten sich die Trainer in bester Nominierungslaune. Die "Salzlandelf des Tages" hätte problemlos eine "Salzland-20" werden können. Dabei zählten auffällig viele Torhüter zu den Vorschlägen. Mit Wolmirslebens Thomas Kneisel und Hakeborns Christoph Niemann hüteten gleich zwei eigentliche Feldspieler den Kasten und überzeugten ihre Trainer. Ein weiteres Mal glänzte auch Rathmannsdorfs Schlussmann Stefan Krüger. Bernburgs Marcel Lehmann hielt seinen Kasten bereits zum dritten Mal in Folge sauber, verdiente sich damit ein Sonderlob von Trainer und Vater Norbert Lehmann.

Auch im Mittelfeld herrschte ein Überangebot an Kanditaten für die Auswahl. So nahm beispielsweise Unseburg/Tarthuns Anee-Jan van der Felde laut Trainer Tino Kirst "das Spiel in die Hand". Detlef Sobczak, Co-Trainer der TSG Calbe II, wurde gleich von drei Mittelfeld-Akteuren überzeugt. Auch Wolmirslebens Andy Zeidler glänzte als Schaltzentrale, belohnte sich sogar mit einem Treffer gegen den Egelner SV Germania.

Nienburgs "Sechser" Marcel Schulze traf sowohl gegen Alsleben als auch gegen Wolmirsleben. Mit zwölf Treffern in zwei Partien präsentierte sich der 1. FSV sehr torhungrig. Vor allem "Goalgetter" Tobias Donath, der in Alsleben einen Hattrick erzielte und gegen Wolmirsleben immerhin einen Doppelpack. Trainer Dirk Bizuga bezeichnete diese Leistung als "einsame Spitze".

Auch Bernburgs Martin Gutsche erzielte zwei Treffer. Damit nicht genug, zwei weitere bereitete er vor. Unseburgs Stürmer Julien Karasch traf zwar "nur" einmal, war laut Trainer Tino Kirst aber der "mit Abstand aggressivste Angreifer" und erhielt für seine Leistung gegen Welsleben ein Sonderlob. Genau wie Torsten Fräsdorf, der "gefühlte 110 Prozent seiner Zweikämpfe gewann".