Dresden (jsc/nrc) l Zum 40. Dresdner Elbepokal traten bei sehr schönem Herbstwetter 48 Vereine aus Tschechien und Deutschland mit insgesamt 340 Ruderern an und nutzten die Gelegenheit, die Wettkampfsaison 2014 in Elbflorenz zu beenden.

Der Elbepokal ist eine Langstreckenregatta für Großboote. Es gilt, eine Strecke von fünf Kilometern schnellstmöglich zu durchrudern. Entlang der wunderschönen Landschaft rechts und links der Elbe ist es immer wieder ein Erlebnis für jeden Ruderer.

Beate Funk und Elke Schulke vom Schönebecker SC nahmen in einer Renngemeinschaft mit zwei Ruderinnen und einer Steuerfrau aus Magdeburg erfolgreich am Wettbewerb teil. Sie erreichten in ihrer Altersklasse als Erste das Ziel am Blauen Wunder und konnten bei der anschließenden Siegerehrung eine Goldmedaille entgegen nehmen.

Da es in Schönebeck im Altersklassenbereich der weiblichen Mastersruderer keine weiteren Frauen gibt, gingen die Elbestädterinnen auch in Renngemeinschaft mit den Magdeburger Frauen an den Start. So war es auch vor fünf Wochen, als sie an der Langstreckenregatta in Hannover auf der Leine teilnahmen. Dort gingen die Damen im Achter mit Steuermann an den Start. Die Strecke war 4,5 Kilometer lang.

Da die Strömung der Leine nicht mit der Strömung der Elbe in Dresden vergleichbar ist, war das Rennen trotz kürzerer Strecke nicht minder anstrengend. Es war aber ein schöner Wettkampf und die acht Teilnehmerinnen mit Steuermann waren sehr zufrieden mit der abgerufenen Leistung.

Die Wettkampfsaison ist beendet, aber das Training geht weiter. Schon jetzt beginnt die Vorbereitung auf die Wettkämpfe der kommenden Saison, in welcher der SSC erneut angreifen möchte.

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