Magdeburg (nrc) l Wenn der Spitzenreiter einer Liga kommt, hat man im Grunde wenig zu verlieren. So sah es auch der Glinder HV "Eintracht". Dass am Ende der Handball-Verbandsliga-Partie gegen den Post SV Magdeburg allerdings mit 24:39 (11:15) ein so deutliches Ergebnis zu Buche stand, "damit haben wir nicht gerechnet", gab Julian Bauer aus dem Spielertrainer-Gespann mit Michael Kreyenberg zu. "Aber die Niederlage können wir verkraften. Punkte waren von vornherein nicht eingeplant."

Die Partie begann auch gar nicht schlecht für die Gäste. 20 Minuten lang konnten sie das Spiel relativ offen gestalten. Bis zum Stand von 10:11 wechselte die Führung ständig. "Danach kassieren wir aber vier Treffer in Folge und erzielen selbst nur einen", haderte Bauer. Dass Glinde in den letzten zehn Minuten den Faden verlor, lag an einer Umstellung der Magdeburger. "Wir wussten, dass Post mit einer offensiven Deckung spielt. Darauf haben wir uns eingestellt", erklärte der Spielertrainer. Als der Gastgeber nun umstellte, "fanden wir keine Antwort darauf".

In der zweiten Halbzeit machte sich die Tabellensituation immer mehr bemerkbar. Glinde fand weiterhin kaum Zugriff auf das Geschehen und musste sich schließlich mit 24:39 geschlagen geben. "Aber wir stecken nicht auf, denn wir sind noch immer im Soll", betonte Bauer.