Gräfenhainichen (nrc) l Mit 35:28 (18:15) fuhren die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck nach zwei Niederlagen wieder einen Erfolg in der Sachsen-Anhalt-Liga ein. Mit dem Sieg über die BSG Aktivist Gräfenhainichen stehen die Schönebeckerinnen nun auf dem achten Tabellenplatz.

Der Gegner war im Vorfeld unbekannt. "Gräfenhainichen hat sich sehr verjüngt, sodass wir nicht wussten, was uns erwartet", erklärte Lok-Trainer Dirk Schedlo. Rückblickend fügt er aber hinzu: "Es war eine Aufgabe, welche die Mannschaft lösen musste."

Die Gäste hatten über die gesamte Partie hinweg keine ernsthaften Probleme, stellten "bereits in der ersten Hälfte die Weichen auf Sieg". Gräfenhainichen blieb bis zum Stand von 6:5 dran, danach erarbeitete sich Lok eine Führung von drei bis vier Toren und verteidigte diese bis zum 18:15-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Schönebeckerinnen diesen Vorsprung dann. Zunächst konnte die BSG noch zum 16:18 verkürzen, dann zog der Gast allerdings davon. Über die Stationen 23:17 und 29:20 wuchs das Polster schließlich auf neun Treffer an. "In der Offensive kann ich mich absolut nicht beschweren", lobte Schedlo seine Schützlinge. Dabei stach Katharina Depta mit einer vorbildlichen Torquote heraus. Von zehn Würfen auf den gegnerischen Kasten verwandelte sie neun in Treffer.

Aber auch für die Defensive hatte der Trainer lobende Worte übrig, besonders Torfrau Liza Nowicki verdiente sich die Anerkennung ihres Coaches. "Sie hat tolle Paraden gezeigt." Das Zusammenspiel von beiden Bereichen sorgte schließlich dafür, dass die Elbestädterinnen zwei Punkte mit nach Hause nehmen durften.

Lok: Nowicki - Wolf (4), Arnold (3/2), Schedlo (6/1), Bauer (7), Depta (9), Rauschenbach (3), Krause (1), Freiberg (1), Moschner (1), Bullert

Siebenmeter: Gräfenhainichen 8/6 - Lok 5/3; Zeitstrafen: Gräfenhainichen 3 - Lok 4