Schönebeck (hsc/nrc) lZum dritten Heimspiel der aktuellen Landesklasse-Saison hatte die Kegelreserve des Schönebecker SV den KSV Germania Borne zu Gast. Das Spiel sollte natürlich gewonnen werden. Die Reserve der Damenmannschaft trat in der Landesliga gegen den Halberstädter KSV Harmonie an und hoffte, die ersten Zähler einzufahren.

Landesliga, Damen

Schönebecker SV II -

Halberstädt. KSV 2854:2983

Es sollte eigentlich der Durchbruch werden. In der ersten Runde mussten sich Claudia Blumtritt (499:459) und Roswitha Zeidler (516:533) zwar die Mannschaftspunkte (MP) mit den Gästen teilen, aber sie führten im Gesamtergebnis mit 23 Zählern. Das zweite Spielerpaar, Marion Schünemann (436:441) und Gudrun Lemgau (490:514), war immer nah dran, bekam seine Kontrahentinnen aber nicht in den Griff und ging leer aus. Zu diesem Zeitpunkt musste man den Wettkampf noch keineswegs abschreiben, denn ein Rückstand von sechs Kegeln war noch nicht besorgniserregend.

Für das letzte Spielerpaar bestand aber die Aufgabe, dass neben der Rückstandsbegleichung auch beide Spielerinnen den MP holen mussten. Andrea Scherbaum (466:522) und Steffi Klotsch (447:514) fanden jedoch nicht zu ihrem Spiel und büßten kräftig ein. Die Elbestädterinnen verloren ihr Heimspiel mit dem Endergebnis von 1,0:7,0 MP unerwartet hoch und müssen sich langsam Gedanken um den Verbleib in der Landesliga machen.

Landesklasse, Herren

Schönebecker SV II -

Germania Borne 3161:3111

Nach dem ersten Abschnitt sah es erfolgversprechend aus. Lars Schneidereit (548:533) nahm seinem Kontrahenten zwar 15 Zähler ab, aber dieser erhielt den MP, weil er drei Sätze zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Yves Müller (528: 487) gewann drei Sätze und sorgte mit seinem Gesamtergebnis für einen Vorsprung von 56 Kegeln.

Im zweiten Durchgang dominierten Michael Hagemeyer (538:491) und Pascal Schobes (533:506) klar das Geschehen, holten die MP und bauten den Vorsprung auf 130 Kegel aus. Im letzten Durchgang folgte dann ein starker Auftritt der Gäste. Lucas Golmann (498:523) und Holger Nauck (516:571) konnten jeweils nur einen Satz gewinnen und büßten 80 Zähler ein. Da beim Endergebnis noch ein Vorsprung von 50 Kegeln zu Buche stand, wurde das Spiel mit 5,0:3,0 MP gewonnen.