Für den Schönebecker SC ist es in der Fußball-Verbandsliga an jedem Spieltag schwer. Aber gegen den Tabellendritten, der zumal eine der besten Defensiven der Liga stellt, wird der Schwierigkeitsgrad noch einmal gesteigert. Und dennoch kann der SSC (16.) morgen um 14 Uhr völlig befreit zum VfB IMO Merseburg fahren. Denn im Grunde kann nur der Gegner verlieren.

Schönebeck l Während die Schönebecker weder nach oben noch nach unten rutschen können, steht für den VfB eine Menge auf dem Spiel. Mit einer hohen Torausbeute und den drei Punkten winkt der zweite Platz, den derzeit der FSV Barleben inne hat. Bei einer schlechten Trefferquote droht dagegen der vierte Platz. Dort befindet sich der Magdeburger SV Preussen in Lauerstellung. Alle drei Mannschaften haben 23 Punkte auf ihrem Konto.

Der SSC konzentriert sich nicht auf Torverhältnisse oder Tabellenstände, sondern "es geht nur darum, dass wir nach dem Spiel mit erhobenem Haupt vom Platz gehen können", betont Trainer Christian Kehr.

Die Merseburger sind dem Coach relativ unbekannt. "Ich weiß nur, dass sie physisch sehr stark sind und zu den Topmannschaften der Liga gehören. Außerdem haben sie erste eine Niederlage kassiert." Deshalb hofft Kehr auch auf die Stimmung durch die Schönebecker Fans. "Sie unterstützen uns bisher sehr gut. Wir hoffen, dass das auch bei unserem Auswärtsspiel so sein wird."

Aber nicht nur auf den Einsatz der Anhänger hofft der Trainer. Im Kader gibt es einige angeschlagene und kranke Spieler. Kehr konnte abschließend noch nicht genau sagen, wer fehlen wird. "Ich hoffe, dass sich einige in den Dienst des Teams stellen."

Es fehlen: Thomas Jaenecke (krank), Lucas Michaelis (fraglich), Ronny Köhlert (verletzt); Saison 2013/14: 3:0; 0:3; SR: Christian Naujoks (Magdeburg)