Schönebeck (nrc) l Sowohl die Herren als auch die Frauenmannschaft des Schönebecker SV bestritt in der 2. Kegel-Bundesliga Heimspiele. Als Gegner reisten der ESV Lok Rudolstadt und der KSV Bennewitz an. Die Männer mussten sich dem ungeliebten Gegner geschlagen geben. Die Frauen unterlagen ebenfalls.

2. Bundesliga, Männer

Schönebecker SV -

Lok Rudolstadt 3261:3343

Die Partien der vergangenen Saison weckten bei den Schönebeckern keine guten Erinnerungen. Umso mehr wollten sie, zumal auf heimischer Bahn, einen Sieg einfahren. Dies gelang ihnen allerdings nicht.

Dabei starteten Thomas Stacke und Michael Kapp gar nicht schlecht und konnten ihren Gegnern Gregor Kunstmann und Lars Bliesath mit 577:582 beziehungsweise 529:552 jeweils ein 2:2 abtrotzen.

Im zweiten Durchgang büßten Stefan Stacke und Michael Hagemeyer allerdings einiges ein. Sie unterlagen Lutz Pfotenhauer und Keiko Krause mit 536:544 und 558:586. Zwar kam auch Hagemeyer auf ein 2:2, Stacke musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben.

Thomas Große bot Alexander Conrad/Siegfried Zipprodt lange Paroli und kam erneut auf ein 2:2 mit 517:535. Auch Matthias Janke konnte gegen Felix Gießler/Thomas Kerntopf mit 544:544 ein 2:2 erkämpfen. In der Gesamtanzahl war Lok dem SSV allerdings um 82 Holz voraus. "Das war wieder so ein gebrauchter Tag. Wir haben fünfmal 2:2 gespielt, aber für einen Punkt hat es nie gereicht. Wir werden weiter kämpfen", sagte Mannschaftsleiter Thomas Stacke.

2. Bundesliga, Frauen

Schönebecker SV -

KSV Bennewitz 3101:3135

Auch für die Frauenmannschaft des SSV endete das Heimspiel mit einer Niederlage. Nur Kerstin Fabian und Tanja Borchert kamen mit ihren Bahnen gut zurecht und konnten zwei Mannschaftspunkt holen. Sie siegten mit 535:521 beziehungsweise 521:507.

Die anderen Schönebeckerinnen mussten sich teilweise deutlich geschlagen geben. Toni Müller startete bereits mit 485:545 nicht optimal. Anne Stahlich erreichte 496:504, Susann Härtge kam auf 533:596 und Mannschaftsleiterin Anja Groß erspielte ein Ergebnis von 531:552.

Vielleicht war es schon ein böses Omen, dass die Partie verspätet begann und dann auch noch die Bahn repariert werden musste. Für die Schönebeckerinnen sieht es nun erst einmal schlecht aus in der Tabelle. Durch die Niederlage bekamen sie die Rote Laterne vom VfB Sangerhausen überreicht.