Beim Kinder-Leichtathletik-Cup (U 10) in Halle/Brandberge nahmen acht Nachwuchs-Sportler der TSG Calbe teil. Sophie Kühne und Emmelie Kempa starteten bei allen vier Wettkämpfen. Aber auch Maya Kramer, Sarah Dittmar und Isabell Wischnowski gingen gut vorbereitet an den Mannschaftsmehrkampf heran. Verstärkt wurde das Team noch durch die erst im Sommer dazugekommenen Athleten Sarah Dziallas, Sara Rolle und Lea Hofmann. Am Ende eines für die jungen Sportlerinnen aufregenden Wettbewerbs stand die Freude über den fünften Platz.

Halle/Brandberge (gke/nrc) l Die erste Station für die TSG war der Stab-Weitsprung. Hier hatte jeder Athlet vier Versuche zu absolvieren, davon gingen jeweils die drei besten Weiten in die Wertung ein. Diese Disziplin war technisch sehr anspruchsvoll. Alle acht Saalestädterinnen gingen mit viel Konzentration an jeden Sprung heran, sodass keiner einen ungültigen Versuch hatte.

Hoch motiviert ging die Mannschaft danach zum 40-Meter-Sprint. Jeder startete zweimal, die Zeiten von beiden Läufen wurden addiert und gingen als Gesamtlaufzeit in die Teamwertung ein. Nach einer kurzen Pause stand das Medizinball-Stoßen auf dem Programm. Alle waren schon sehr aufgeregt, denn das Werfen war in den vorherigen drei Wettkämpfen meistens der Schwachpunkt der Calbenserinnen. Im Vergleich zum ersten Wettkampf im März konnte sich das Team aber bedeutend steigern. Der Trainingsfleiß der vergangenen Wochen zahlte sich aus. Mit viel Selbstbewusstsein ging die TSG nun zur 40-Meter-Hindernisstaffel. Die Wechsel gelangen hervorragend. Alle Mädchen gaben in den drei Minuten, die sie durchhalten mussten, ihr Bestes und konnten mit ihrern Gegner sehr gut mithalten.

Nicht nur die Eltern und Trainer, auch die Sportler drumherum feuerten alle Läufer lautstark an. Ziemlich erledigt, aber zufrieden und glücklich wartete Calbe nun gespannt auf die Siegerehrung. Die TSG freute sich über einen tollen fünften Platz. Alle Sportlerinnen konnten mit einer Urkunde in der Hand und für das bevorstehende Wintertraining gut motiviert nach Hause fahren. Ein Dank ging auch an die Eltern für die Unterstützung, ohne die ein so erlebnisreicher Wettkampftag nicht möglich gewesen wäre.