Magdeburg (clö/nrc) l Pünktlich zum Novemberbeginn luden die Kanuten des KKB Magdeburg zum traditionellen Herbst-Crosslauf ein. Für die Mehrzahl der Sportler war es der letzte Wettkampf des Jahres, aber auch zugleich der Beginn der "paddelfreien" Zeit.Lediglich die "Großen" steigen noch, solange die Flüsse noch eisfrei sind, ins Boot. Dass der Lauf und das Hallentraining sehr wichtig für die Wassersportler sind, zeigt sich in dem Kanutenspruch: "Weltmeister werden im Winter gemacht".

So war es auch nicht verwunderlich, dass die Teilnehmerzahl in Magdeburg kaum Wünsche offen ließ. Gut 200 Sportler aus acht Vereinen kämpften um die ersten Plätze von 400 Meter (Kleinste) bis 3,7 Kilometer.

Die Calbenser reisten mit 36 Sportlern im Alter von dreieinhalb bis 40 Jahren an. Schon der erste Wettbewerb sorgte für Freudensprünge. Die kleinsten Saalestädter (Jahrgang 2008 und jünger) hatten 400 Meter zu überstehen. Hier gewann Linus Gottschalk Silber. Bei den Mädchen holte Clara Jahr eine Bronzemedaille.

Die Schüler B und C hatten eine 1,5-Kilometer-Strecke zu bewältigen. Bei den Jungen des Jahrgangs 2005 konnte sich Paul Schöbel durchsetzen, bei den Mädchen des Jahrganges 2003 siegte Linda Rosteck. Hinzu kam Platz zwei für Ole Stüwe bei den Jungen des Jahrganges 2003. Außerdem holten die Jungen in der 3x400-Meter-Staffel mit der Besetzung Schöbel-Mohn-Freund Rang zwei. Weiterhin erhielten die Calbenser auch sehr viele undankbaren vierte Plätze.

Bei den Rennen ab Schüler A ging es dann ans Eingemachte: 3,7 Kilometer Damm hoch, Damm runter und durch Schlamm. Da sollte man nicht aus Zucker sein. Ein Medaillenplatz ging hier mit Silber an Milena Böhm.

Auch die Herren taten sich diese Strapazen an. Bei den Männern konnte Marko Heinze mit Platz eins den jüngeren Vereinskamraden Jens Adam hinter sich lassen.

Zusammenfassend muss man sagen, dass die TSG-Sportler gute bis sehr gute Leistungen zeigten. Was wichtig war, sie haben alle das Letzte aus sich herausgeholt, auch wenn einige das Laufen wirklich nicht mögen. Einige haben aber dagegen gesehen, dass sie beim Laufen noch Reserven haben.

Ein Dank geht vor allem an die vielen Eltern, die problemlos den Transport der Kanuten abgesichert haben.

Bilder