Glinde/Schönebeck (kst/fna) l Die Spielgemeinschaft Schönebeck/Glinde musste sich in der Handball-Bezirksliga der D-Jugend knapp mit 19:20 (8:10) der SG Stahl Blankenburg geschlagen geben. Die B-Jugend behielt gegen Halberstadt mit 26:25 (9:14) die Oberhand. Die weibliche D-Jugend der SG Lok Schönebeck musste gegen den HC Salzland eine klare 12:29 (7:15)-Niederlage hinnehmen. Und auch die E-Jugend verlor - 6:39 (2:17) in Aschersleben.

Zu Beginn machten die Schützlinge von Michael Kreyenberg/Karin Stagge noch vieles richtig und zogen zum 5:2 davon. Doch nach der Auszeit von Blankenburg kamen sie aus dem Tritt und produzierten zu viele Fehler. Ob es das Anpacken in der Deckung oder die fehlende Torausbeute waren, die Jungen vergaben leichtfertig die zwischenzeitliche 7:4-Führung und ließen weitere sechs Gegentreffer zu.

Die Mannschaft blieb in der Pause auf dem Parkett. Dies zeigte leichte Wirkung, denn sie ging frischer als bei den bisherigen Niederlagen (in Halberstadt/15:21, Wernigerode/14:17) zu Werke. Über die Zwischenstände 10:11, 12:15, 15:18 und 17:18 blieb das Team dran. Doch dieser Kampf zahlte sich nicht aus. Der Schiedsrichter gab dazu am Ende einen Freiwurf und gar einen Siebenmeter nicht, die eventuell noch den Sieg bedeutet hätten.

Dank der geschlossenen Leistung stand zwar kein Sieg zu Buche, doch auf der Leistung lässt sich aufbauen, das Mannschaftsgefüge verbessert sich stetig. Am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr heißt es deshalb, in der Franz-Vollbring-Halle gegen den Sechsten, SV Wacker Westeregeln, zu kämpfen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

Jspg Schönebeck/Glinde: Tom Ponto, Francesco Lindig (4/1), Xaver Siebert, Max Bischoff (4), Paul Wizuy, Eric Siemoneit, Florian Besser (7), Joey Lohmann (2), Nils Hauff (2)