Schönebeck (fna) l Für die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck steht heute eines der einfachsten Spiele der Saison auf dem Programm. Ab 15.30 Uhr empfangen sie mit dem FSV Magdeburg den Tabellenführer der Sachsen-Anhalt-Liga in der Franz-Vollbring-Halle. "Wir haben nichts zu verlieren, können befreit aufspielen", betont Trainer Dirk Schedlo. "Selbstvertrauen für diese Aufgabe dürften wir eigentlich genug haben", sagt er und spielt auf die drei Siege in Folge an, die seine Schützlinge in den zurückliegenden Partien bei Aktivist Gräfenhainichen (35:28), gegen Anhalt Bernburg (27:23) und beim MSV Buna Schkopau (32:25) eingefahren haben.

Bislang hatte die SG Lok mit Personalmangel zu kämpfen, auch heute "könnte es wieder etwas problematisch werden. Aber die Mannschafts kämpft sich bisher gut durch." Gegen die Magdeburgerinnen um die regionalliga-erfahrene Anne Pätzold im Rückraum oder Kristin Musche auf links außen oder Christiane Wilke am Kreis wird es darauf ankommen, "ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen". Dem besten Angriff der Liga soll möglichst kein Tempogegenstoß ermöglich werden. "Wir wollen die Magdeburger ins Positionsspiel zwingen, in dem sie ihre Angriffe nicht schnell abschließen können". Sollte dies gelingen, "werden wir sehen, was dabei heraus kommt".

Vor vier Wochen hat der SV Oebisfelde bewiesen, dass der FSV nicht unbezwingbar ist, gewann sogar in Magdeburg mit 31:30. Um ähnlich erfolgreich zu sein, "müsste bei uns aber alles stimmen". Die Voraussetzungen sind nicht die schlechtesten, denn Druck dürfte Lok nicht verspüren.