Schönebeck (lba/fna) l Nach dem schwachen Spiel in Langenweddingen war für die Handballer der SG Lok Schönebeck II Wiedergutmachung angesagt. Mit Stahl Blankenburg stellte sich nicht gerade eine schwache Mannschaft der Bezirksliga in Schönebeck vor. Nach hartem Kampf gewannen die Gastgeber mit 45:33 (19:17).

Bereits in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein munteres Spiel mit vielen Toren. Stahl agierte sehr stark über seinen Kreisläufer. Lok dagegen versuchte, das Tempo hoch zu halten und über Kombinationen Treffer zu erzielen. Beiden Mannschaften gelang dies sehr gut. Lok ging zum 6:3 in Führung, Blankenburg glich aber wieder aus. Über die Stationen 11:11, 13:13 und 15:15 bis zum Pausenstand von 19:17 blieb die Begegnung spannend.

Die zweite Halbzeit startete also mit einem knappen Vorsprung für Lok. Schönebeck kam hellwach aus der Kabine. Ab der 34. Minute hatte das Team Fahrt aufgenommen. Acht Tore in Folge ohne Gegentreffer (vom 21:20 zum 29:20) brachen bei den meisten Blankenburgern den Widerstand. Marvin Ernst mit zwölf sowie Eric Heller und Kay Sauerzweig mit acht Treffern waren die erfolgreichsten Werfer der Gastgeber.

Alle Spieler bekamen Einsatzzeiten. Dabei kam es zu keinem Bruch im Angriffsspiel der Lok-Sieben. Am Ende stand ein nie gefährdeter klarer Sieg zu Buche. Trainer Lutz Bauer war mit dem Angriff sehr zufrieden, "an der Abwehrarbeit muss weiter intensiv gearbeitet werden".

Schönebeck II: Niemann, Weidner, Riedel (6), Sauerzweig (8), Ernst (12), Thiedig, Dette (2), Heller (8), Lindner, Tomm (7), Henschke (1), Lagribi (1)