Gnadau (fna) l Sebastian Pape und die SG Gnadau hoffen auf "das Wunder vom Fliederpark". Damit spielt der Trainer nicht auf eventuelle Sprünge in der Tabelle der Fußball-Landesklasse an, sondern auf die Genehmigung, die Partie gegen den SV Groß Santersleben austragen zu dürfen. Angesichts der Wetterlage mit jeder Menge Regen ist ein Anpfiff morgen um 13 Uhr eher "sehr unwahrscheinlich". Die Gemeinde wird heute noch eine Platzbegehung durchführen, doch "bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind Stellen auf dem Grün extrem nass und matschig".

Pape und seinen Schützlingen wäre es allerdings sehr lieb, "wenn wir das Spiel austragen könnten. Ein positives Erlebnis vor der Winterpause wäre für uns ganz wichtig." Wenngleich die Vorbereitung ähnlich schlecht verlief wie in der Vorwoche, weil man nur in der Elbe-Sporthalle in Glinde trainieren konnte, strebt das Team eine Begegnung an. Denn die Personallage ist genauso rosig wie vor einer Woche. Lediglich hinter zwei Spielern stehen Fragezeichen. Mit einem Erfolg würde man den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen im günstigsten Fall auf fünf Zähler verkürzen, um dann 2015 - mit den Nachholspielen im Rücken - "neu anzugreifen". Dazu benötigt das Team allerdings zunächst ein Wunder, damit die Partie gegen den Aufsteiger, der nach einem furiosen Start auf dem Boden der Tatsachsen zurückgeholt worden ist, stattfinden kann.

Es fehlen: Florian Feickert, Denny Wenzel (beide fraglich, Beruf) - keine Information; SR: Christian Schütze, Uwe Friedrichs, Conny Seidler; Hinspiel: 2:6