"Ring frei" hieß es am Sonnabend wieder im Barbyer Rautenkranz. Der PSV Schönebeck lud zum 13. Febro-Naujahrspokal ein und mit 60 Boxern aus ganz Deutschland erfuhr das Turnier guten Zuspruch. Und auch wenn der PSV als Lokalmatador am Ende nicht den begehrten Mannschaftspokal in den Händen halten konnte und diesen an Eintracht Berlin abgeben musste, sprang doch für einen Schönebecker eine Extra-Auszeichung heraus.

Barby l Simon Heier bestritt seinen Kampf im Fliegengewicht gegen Jan Bessel vom SV Lindenweiler. Und auch wenn er den ein oder anderen Schlag einstecken musste, teilte der Schönebecker ebenso kräftig aus. Am Ende verließ er den Ring als Sieger nach Punkten - sehr zum Stolz von Trainer Frank Käsebier.

Aber das war nicht das letzte Mal, dass Simon im Zentrum des großen Boxrings stand, der fast die ganze Halle des Rautenkranzes einnahm. Nach dem Ende des Turniers wurde sein Name noch einmal aufgerufen. Der PSV-Sportler wurde als bester Nachwuchs-Boxer des Turniers geehrt und durfte dafür einen kleinen Pokal entgegen nehmen.

Der Gastgeber trat mit insgesamt fünf Boxern an. Eigentlich sollten es mehr sein. "Aber einige Kämpfe mussten wieder gestrichen werden, da die Gegner aus verschiedenen Gründen nicht anreisen konnten", erklärte Käsebier, der neben seiner Aufgabe als Trainer zusammen mit Lars Thielecke und Torsten Reinharz das Turnier organisiert hatte.

Das Highlight musste allerdings nicht ausfallen. Den der Gegner von BSV-Boxer und Deutschem Meister Argishti Terteryan trat an. Magomed Shakmurzaev (Eintracht Berlin) musste sich am Ende nach Punkten geschlagen geben. Terteryan wurde am Ende des Turniers noch für seinen Meistertitel vom PSV geehrt.

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