Schönebeck (lba/nrc) l Der Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga, SV Wacker Westeregeln, war bei der SG Lok Schönebeck II zu Gast. Der größte Teil der Wacker-Spieler hat schon in der Verbandsliga Erfahrung gesammelt. Das Team war im vergangenen Jahr freiwillig in die untere Spielklasse abgestiegen. Der Grund war der Abgang mehrerer Leistungsträger. Mit Yves Grafenhorst als Trainer zeigte sich auch ein Bundesligaprofi in Schönebeck. Doch Lok-Reserve verkaufte sich gut gegen die starke Gäste, unterlag aber am Ende mit 29:36 (16:18).

Schönebeck II hatte sich von der desolaten Vorstellung der vergangenen Woche erholt. Man wollte dem Spitzenreiter so lange wie möglich Paroli bieten. Dies gelang in der ersten Halbzeit über weite Strecken sehr gut. Über die Stationen 2:1, 5:2, und 10:5 spielten die Schützlinge der Trainer Lutz Bauer und Uwe Ehrecke erfrischend locker auf. Beim Stand von 14:14 zirka acht Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte kam Wacker besser ins Spiel. Bis zum Pausenpfiff konnte Westeregeln mit 16:18 in Führung gehen.

In Halbzeit zwei konnte Lok II bis zum 24:26 noch ordentlich mithalten. Westeregeln fand immer besser in die Partie. Lok vergab in dieser Zeit zu viele Chancen. Routiniert spielten die Gäste ihren Stiefel herunter. Vier Minuten vor dem Ende konnte Schönebeck II noch zum 29:33 verkürzen. Mit dem Schlusspfiff stand es 29:36. Dennoch sollte die gezeigte Leistung bei Lok II für Aufschwung in den kommenden Partien sorgen.

Lok Schönebeck II: Weidner - Riedel (4), Sauerzweig (7), Ernst (4), Thiedig (2), Dette (1), Heller (2), Lindner, Tomm (9) Kunze, Henschke, Lagribi