Staßfurt/Oebisfelde (rkn/dko/nrc) l Der Nachwuchs der SG Lok Schönebeck und der Spielgemeinschaft Schönebeck/Glinde war am vergangenen Wochenende ausschließlich in der Fremde aktiv. Zählbares brachten nur die Handballerinnen der B-Jugend mit. Die männliche B-Jugend unterlag bei Stahl Blankenburg mit 22:34 (10:16) deutlich. Auch die weibliche D-Jugend kehrte ohne Punkte heim. Im Derby beim HC Salzland 06 kassierte das Team eine 12:26 (7:15)-Niederlage.

Bezirksliga, mJE

HV Rot-Weiss Staßfurt -

Lok Schönebeck 25:21 (14:13)

Man könnte meinen, nach einer Niederlage ist man betrübt: Aber nicht die Jungs der SG Lok. Trotz der Derby-Niederlage in Staßfurt konnten sie sich erhobenen Hauptes von ihren Fans feiern lassen. Vor allem Pascal Hensel überzeugte auf ganzer Linie. Er steuerte zwölf der 21 Treffer bei. Aber das Trainer-Gespann Robert Knörich und Karin Stagge war mit der gesamten Mannschaftsleistung zufrieden.

Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Die Gastgeber kamen anfangs durch Einzelaktionen zum Erfolg, doch Lok stellte sich in der Abwehr darauf ein. Nach dem 4:3 setzte sich der HVS erstmals mit fünf Toren zum 9:4 ab. Doch durch eine starke Aufholjagd der Gäste schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 14:13.

In die zweite Hälfte starteten die Schönebecker stark, kamen zur ersten Führung. So ging es auch bis zum 20:20 weiter. Fünf Minuten vor Schluss machte sich dann das kraftraubende Spiel bei den Gästen bemerkbar. Die Konzentration ließ nach und dies nutzten die Staßfurter zum 25:21-Endstand.

Bezirkliga, wJB

SV Oebisfelde -

Lok Schönebeck 14:17 (7:10)

Lok ging von Beginn an sehr konzentriert zu Werke. Das Team erarbeitete sich schnell eine 4:1-Führung und behielt diesen Drei-Tore-Vorsprung über die Stationen 6:3, 9:6 bis zum 10:7-Pausenstand bei. Die Abwehr war sehr beweglich, ließ in der ersten Hälfte nur ein Tor aus dem Spiel zu. Die anderen Gegentreffer resultierten aus Strafwürfen, die Oebisfeldes starke Kreisläuferin immer wieder erzwang, sowie zwei Kontern.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bekam Lok die SVO-Kreisläuferin nicht in den Griff, wurde zusehends nervöser und produzierte vermehrt Fehler im Angriff, die immer öfter zu Kontern führten. So kamen die Gastgeberinnen zum 12:12 heran. Doch Schönebeck fing sich durch ein Tor von Nathalie Kuhne und einem in der Deckung abgefangenen Ball wieder, den die wieder gut aufgelegte Maida Sejdovic sicher mit Konter verwandelte. Die Mädchen fanden ins Spiel zurück und gaben die Führung bis zum Ende der Partie nicht mehr aus der Hand.

Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung sorgte auch eine erneut sehr gut aufgelegten Lok-Keeperin Isabel Krakau, die unter anderem vier Strafwürfe hielt, für den Auswärtserfolg beim Tabellennachbarn.

Lok Schönebeck: Isabel Krakau - Maida Sejdovic (3), Laura Krüger (7/2), Lisa Deichmann, Nathalie Kuhne (6), Denise Angermann, Eileen Kuhne , Lara Dette, Anne Stolze, Linda Bischoff, Franziska Rink (1)