Salzwedel (rwe/nrc) l Um neue Anreize für die Freizeitteams des Großbootsports zu setzen, hatten sich die Calbenser Übungsleiter entschlossen, an einem Drachenboot-Wettbewerb in Salzwedel teilzunehmen. Den Teamleiter war bewusst, dass die Mannschaften der "Saaligatoren" und "Poolfigther" dort auf einem höheren Niveau kämpfen müssen.

Das Mix-Team der "Saaligatoren" wurde durch zwei Männer verstärkt, die an diesem Tag das allererste Mal ein Stechpaddel in der Hand hielten. Dennoch kämpfte die Mannschaft, steigerte sich in jedem Rennen, bis ins große Finale. Dort bekam sie es dann mit dem amtierenden deutschen Vizemeister der "Wolfdrachen" zu tun. In einem großen Rennen mussten sich die "Saaligatoren" schließlich geschlagen geben. Für diese unerfahrene Gruppe ist der zweite Platz aber ein hervorragendes Ergebnis.

Die Damen der "Saaligatoren" gestalten ihre Vorläufe souverän. Durch ihre gute Taktik und Geschlossenheit standen sie daher schon vorzeitig im Finale, was in Anbetracht der Konkurrenz erstaunlich war. Es kam wie es kommen musste. Auch hier hieß der Gegner "Wolfsdrachen". Die Saalestädterinnen gaben alles, dennoch mussten sie sich geschlagen geben. Aber gegen den amtierenden deutschen Vizemeister war die Niederlage keine Schande und Platz zwei auch ein sehr gutes Ergebnis.

Etwas schwerer taten sich die Frauen der "Poolfigther". Die ersten beiden Rennen wurden verloren, wenn auch das zweite recht unglücklich. Aber angestachelt durch die Übungsleiter und die beiden anderen Teams kehrte der Kampfgeist zurück. Der Lohn war das "kleine Finale". Hiersiegte der unbedingte Wille der Calbenserinnen. Mit ihrer Moral und ihrem Willen erkämpften sich die "Poolfigther" hinter den Damen der "Saaligatoren" den dritten Platz.

Ausgepowert, aber glücklich über die Erfolge traten die Teams die Heimreise mit zwei zweiten und einem dritten Rang an.