22 Ballverluste, neun Fehlwürfe - die SG Lok Schönebeck hat zu viele Angriffe nicht abgeschlossen und unterlag so dem MSV Buna Schkopau mit 24:26 (13:15). Die Handballerinnen behaupteten dennoch den vierten Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Schönebeck l Die Partie begann verheißungsvoll, Lisa Wolf erzielte aus dem Rückraum die 1:0-Führung. Und auch die 6-0-Defensive stoppte ihre Gegenspielerinnen frühzeitig, zwang sie zu insgesamt 13 Fehlwürfen und sieben Ballverlusten in der ersten Halbzeit. Kopfzerbrechen bereiteten allerdings die vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Elfmal ging das runde Leder nach Ballgewinn postwendend wieder an den Gegner. "Es waren zu viele einfache Fehler, um das Spiel gewinnen zu können", schätzte Trainer Dirk Schedlo ein.

Allerdings machte er seinen Schützlingen keinen Vorwurf. "Man kann auch mal einen schlechten Tag erwischen. Die Mädels haben trotzdem gekämpft wie verrückt. In Seehausen ist das gut ausgegangen (33:32-Sieg, Anm. d. Red.), diesmal haben wir in den entscheidenden Situationen Ballverluste produziert. Die haben uns das Genick gebrochen."

Durch das Fehlen von Carolin Schedlo "mussten wir in Angriff und Abwehr komplett umstellen. Wir haben uns nicht schnell genug gefunden, erst zum Ende des Spiel. Daran werden wir nun im Training weiter arbeiten."

Lok Schönebeck: Hecker, Nowicki - Wolf (4), Bauer (5), Depta (4), N. Kuhne, Freiberg, Moschner (1), Broßat, Bullert (2), Arnold (5), Sauer, Krause

Siebenmeter: Schönebeck 3/1 - Schkopau 4/3; Zeitstrafen: Schönebeck 4 - Schkopau 5