Schönebeck (fna) l Im Spitzenspiel beim Güsener HC hatte die SG Lok Schönebeck am vergangenen Wochenende einen überraschend klaren 35:24-Erfolg eingefahren. Nach einer Ansprache von Trainer Henning Stapf in der Kabine, in der er vor "Larifari" gewarnt hatte, und starker Abwehrarbeit über 60 Minuten verteidigte das Team Rang zwei in der Handball-Verbandsliga. "Die Mannschaft hat eine echte Reaktion gezeigt und stark gespielt."

Nun sind neue Qualitäten gefragt. Gegen den Letzten, SV Lok Oschersleben, der heute ab 17.30 Uhr in der Franz-Vollbring-Halle gegenüber steht, wird es vor allem auf die Konzentration ankommen, zumal das Hinspiel mit 34:20 deutlich an die Schönebecker ging. "Uns muss der Tabellenstand egal sein. Bislang spielen wir scheinbar auswärts besser als in unserer eigenen Halle. Wir müssen an die Leistung anknüpfen und uns vor eigenem Publikum besser präsentieren", mahnt der Coach. "Es wird eine reine Kopfsache werden."

Für die heutige Partie stehen Henning Stapf alle Spieler zur Verfügung, lediglich Thomas Meyer ist aufgrund einer Knieverletzung noch angeschlagen, sein Einsatz fraglich.