Kleinmühlingen (nrc) l Der Blick in die Tabelle schreibt dem TSV Kleinmühlingen/Zens nach wie vor die Favoritenrolle zu. Aber Trainer Mario Katte weiß, dass der Schein trügen kann. Nicht zuletzt aus der Landesklasse-Partie gegen Besiegdas Magdeburg. Gegen den Siebten gab es nur ein 1:1-Remis. Morgen um 15 Uhr steht das Fußballspiel beim Fünften SC Vorfläming Nedlitz an. "Es wird eine Partie auf Augenhöhe", sagt der TSV-Coach.

Und damit liegt er gar nicht falsch. Vorfläming mag zwar hinter den Kleinmühlingern stehen, aber defensiv gehört Nedlitz zu den besten Teams der Liga. "Im Hinspiel haben wir auch nur knapp gewonnen." Der 1:0-Siegtreffer fiel durch Max Jäger in der 29. Minute, danach mühte sich der TSV mit der kompakten Abwehr der Nedlitzer.

Der Gastgeber hat noch einen weiteren Vorteil. "Er ist sehr heimstark." Nedlitz hat seine vergangenen drei Partien auf eigenem Platz gewonnen. Der TSV ist also gewarnt. "Es sind die kleinen Duelle, die zählen, nicht einmal so sehr die großen", schätzt Katte ein.

Taktisch hat sich Kleinmühlingen auch schon etwas zurecht gelegt. Dabei hatte Katte eine Prämisse: "Wir weichen nicht von unserem System ab." Und dies sieht vor, dass seine Elf hinten sicher steht und dann über Nadelstiche offensiv aktiv wird. "Wir werden auf keinen Fall überhastet nach vorn laufen." Dabei bietet der Nedlitzer Platz dafür reichlich Raum, denn er ist sehr groß; ideal für Stürmer wie Kevin Junge und Max Jäger.

Allerdings ist noch nicht zu 100 Prozent sicher, ob Katte tatsächlich sein System umsetzen kann. "Uns fehlen zwar einige Leute, aber wir haben einen breiten Kader. Nun können die Jungs beweisen, wie gut es uns gelingt, Ausfälle zu kompensieren."

Es fehlen: Matthias Karg, Manuel Igel (beide verletzt), Sebastian Durrhack, Christoph Berlau (fraglich), Christoph Irmscher (Beruf), Guido Möbius (gesperrt); SR: Thomas Wissel (Magdeburg); Hinspiel: 0:1