Schönebeck (mha/nrc) l Es geht um alles oder nichts - die Kegler des Schönebecker SV treten heute um 14 Uhr zu ihrer letzte Partie dieser Saison in der 2. Bundesliga auswärts an. Gegner ist der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt SV Senftenberg. Der Verlierer steigt ab.

Es ist schon fast die Ironie des Schicksals. Vor zwei Jahren bestritt der SSV seine Aufstiegspartie in die 2. Bundesliga beim SVS. Damals gewannen die Schönebecker und stiegen in die höchste Spielklasse auf. Nun müssen sie an eben dieser Stätte um den Verbleib kämpfen.

Trotz dieses Drucks ist der SSV eher gelassen. "Über eine Niederlage in Senftenberg würden wir uns nicht ärgern müssen. Die Punkte haben wir in anderen Partien verloren, vor allem in den Heimspielen", fasst Mannschaftsleiter Thomas Stacke zusammen. Allerdings wäre den Schönebeckern selbst bei einem Erfolg der Klassenerhalt noch nicht zu 100 Prozent sicher. Sie müssen auch noch auf einen Heimsieg des SV Leipzig gegen Auma hoffen.

Auch die Frauen greifen nach dem letzten Strohhalm, stehen sie doch nach der Heimpleite gegen Freiberg wieder am Tabellenende. Die Punkte müssen also her, um die Saison nicht mit der Roten Laterne zu beenden. Der Gegner im letzten Saisonspiel ist der Dresdener SV. Die Partie beginnt morgen um 13 Uhr.

Wie die Männer tritt auch das Frauenteam von Mannschaftsleiterin Anja Groß beim direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib an. Die Dresdenerinnen können mit breiter Brust auflaufen. Nicht nur, weil sie ein Heimspiel haben, sondern auch aufgrund ihres Auswärtserfolgs bei Germania Schafstädt.

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