Schönebeck (nrc) l Bei den Handballern der SG Lok Schönebeck läuft es derzeit nicht rund. Sowohl die Frauen als auch die Männer unterlagen in ihren vergangenen Partien und müssen nun dringend wieder Punkte sammeln, um ihre Plätze im oberen Drittel (Lok-Männer) und im Mittelfeld (Lok-Frauen) zu wahren. Die Herren empfangen heute um 17.30 Uhr den Tabellensechsten der Verbandsliga, HV Solpke/Mieste. Die Damen treten heute ab 14 Uhr beim Neunten der Sachsen-Anhalt-Liga, SV Anhalt Bernburg, an.

Bei den Schönebeckerinnen lief in der vergangenen Partie gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen fast alles über die linke Seite. Daran hat Trainer Dirk Schedlo unter der Woche gearbeitet. Allerdings "war die Trainingsbeteiligung nicht optimal, was aber daran lag, dass die Mädchen oft durch ihre Arbeit verhindert waren. Diese geht vor."

Im Hinspiel konnte Lok den SV Anhalt mit 27:23 bezwingen. Schedlo rechnet für die Rückrunde "mit einer schweren Partie. Wir müssen uns voll konzentrieren, aber dann können wir auch die Punkte mit nach Hause nehmen." Personell muss der Coach weiterhin auf die verletzte Carolin Schedlo verzichten. Zudem fällt auch Nicole Moschner aufgrund einer Läsion aus.

Konzentration ist das A und O für Henning Stapf, Trainer der Männermannschaft. "Solpke/Mieste spielt schnellen Handball. Wenn wir nachlassen, verlieren wir die Partie." Nach der 30:33-Niederlage in Osterburg will er seine Schützlinge darauf einschwören, "dass wir unsere Leistung konstant abrufen müssen, sonst stehen wir ganz schnell wieder unten". Es hapert vor allem an der Einstellung. "Bei einigen sind die Köpfe nicht frei. Wir haben in Gesprächen analysiert, woran es liegt, dass Vorgaben auf der Platte nicht umgesetzt werden", erklärt der Coach.

Personell kann Stapf im besten Fall auf eine vollen Bank zählen. Allerdings steht hinter den Einsätzen von Sebastian Roost und Jan Bauer noch ein Fragezeichen.