Bernburg (fna) l Vier Spiele hat es gedauert, bis den Handballerinnen der SG Lok Schönebeck der erhoffte Befreiungsschlag gelungen ist. Mit 23:21 (14:9) gewann der Sachsen-Anhalt-Ligist bei Anhalt Bernburg und feierte damit den ersten Erfolg seit der Verletzung von Leistungsträgerin Carolin Schedlo.

Vor allem in der ersten Halbzeit wussten die Schützlinge von Trainer Dirk Schedlo zu überzeugen. Mit guter Arbeit in der Defensive, die dem SVA keine einfachen Würfe aus dem Rückraum und vom Kreis gestattete, und sicheren Kombinationen im Angriff verteidigte Schönebeck eine Führung. Dank einiger Ballgewinne gelang per Konter kurz vor der Pause ein Zwischenspurt vom 10:9 zum 13:9.

Nach dem Wechsel wurde dieser zum 16:10 ausgebaut. Dann wurde Lok im Angriff umständlich, spielte oft quer zur gedeckten Mitspielerin, anstatt den freien Wurf zu nehmen. Anhalt verkürzte zum 14:17 und 18:19. Dann parierte Liza Nowicki drei schwierige Würfe, Lok verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Ende - trotz 24 Minuten in Unterzahl.

Lok: Nowicki, Hecker - Wolf (3), Hoffmann, Bauer (3), Depta (1), Krause (8/5), Sauer (4), Freiberg (3), Broßat, Bullert (1)

Siebenmeter: Bernburg 7/4 - Schönebeck 7/5; Zeitstrafen: Bernburg 4 - Schönebeck 12; Rot: Beatrice Freiberg (58. Minute) -Schönebeck-