Nach zwei Niederlagen in Folge schöpften die B-Jugend-Handballerinnen der SG Lok Schönebeck ihr Potenzial wieder aus. In der Bezirksliga gewannen sie gegen Thale/Westerhausen mit 41:15.

Schönebeck/Westeregeln (kst/fna) l Die männliche D-Jugend der Spielgemeinschaft Schönebeck/Glinde hatte beim SV Wacker Westeregeln hingegen nichts zu bestellen und unterlag deutlich. Durch diese Niederlage rutschte das Team wieder auf den neunten Tabellenrang ab.

Bezirksliga, wJB

Lok Schönebeck -

Thale/Westerh. 41:15 (17:8)

Schnell erspielten sich die Gastgeberinnen eine Führung (4:0) gegen den Tabellenletzten. Durch eine geschlossene 6:0-Deckung und erfolgreiche Eins-gegen-Eins-Situationen im Angriff bauten die Lok-Mädchen ihre Führung über die Stationen 8:4, 12:6 und 17:8 kontinuierlich aus. Demnach ging es auch optimistisch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stellten die Gastgeber auf eine offensive 4-2-Deckung um. Oftmals gelang es ihnen dadurch, Bälle in der Abwehr abzufangen und durch Konter in einfache Treffer zu verwandeln. Dabei überzeugte vor allem Laura Krüger.

Alle Spielerinnen konnten in einer geschlossenen Mannschaftsleistung von ihrem Können überzeugen. Somit stand einem sicheren Sieg nichts mehr im Wege.

Am kommenden Wochenende bestreitet die Mannschaft ihr abschließendes Saisonspiel beim Tabellenführer, dem SV Irxleben.

SG Lok Schönebeck: Isabel Krakau - Maida Sejdovic (12), Laura Krüger (12), Lea Lichtenberg (1), Pauline Stallmann (1), Lisa-Marie Deichmann (1), Nathalie Kuhne (11), Denise Angermann, Eileen Kuhne (2), Lara Dette (1), Anne Stolze, Linda Bischoff, Franziska Rink, Michelle Herwald

Bezirksliga, mJD

Wacker Westeregeln -

Schönebeck/Glinde 34:24

Von Anfang an hat die Abstimmung weder in der Deckung noch im Angriff gestimmt. Vor allem in der Abwehr hatten die Gäste kein Mittel gegen die guten Eins-gegen-Eins-Aktionen des SV Wacker und mussten schnell einen Rückstand hinnehmen. In der Folge dümpelte die erste Halbzeit dahin. Selbst die deutliche Ansprache in der Kabine zeigte keine Wirkung bei den Spielern, die den Kopf nicht auf Handball eingestellt hatten.

Die zweite Hälfte zeigte kein anderes Bild. Unkoordinierte Pässe in die Tiefe und daraus resultierende Ballverluste machten es dem Gastgeber leicht, das Spiel der Schönebecker zu durchschauen und einfach durch die Deckung zu brechen.

Am Ende blieb Neutrainer Max Kreyenberg, der das Amt bis Ende der Saison übernimmt, die Chance, allen Akteuren Spielpraxis zu geben und einiges auszuprobieren. Eine deutliche Niederlage besiegelte den schwarzen Samstag für die Jungen.

Am Sonnabend können die Schönebecker in heimischer Halle gegen den Letztplatzierten aus Wefensleben ein besseres Spiel zeigen und wieder Mut für die abschließenden drei Saisonspiele sammeln. Die Partie wird um 10 Uhr in der Franz-Vollbring-Halle angepfiffen.

JSpg Schönbeck/Glinde: Tom Ponto, Tim Mutsch, Paul Wizuy, Max Bischoff (8), Florian Besser (3), Joey Lohmann (8), Adrian Beyer, Nils Hauff (1), Xaver Siebert (2), Justin Matejcek, Eric Siemoneit (2)

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