Schönebeck l Grüner Teppich oder Kunstrasenplatz - egal. Volle Kapelle oder Spielerausfälle - egal. Einheit Wernigerode oder Union Heyrothsberge - egal. Der Schönebecker SV legt den Fokus nur auf eine Sache: Punkte einfahren. Und davon gibt es im Duell beim SV Lok Aschersleben, einem direkten Konkurrenten im Rennen um den Verbleib in der Fußball-Landesliga, das morgen um 15 Uhr angepfiffen wird, gleich mehrere zu vergeben.

"Es ist ein typisches Sechs-Punkte-Spiel", erklärt auch Trainer Michael Steffen. Bei einem vollen Erfolg würde der SSV nicht nur viel Boden zu den Abstiegsrängen gut machen, er würde ebenso einen Konkurrenten auf Distanz halten. Und die Motivation für diese Partie ist groß. "Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen", sagt Steffen. Damals war der SSV aufgrund interner Unstimmigkeiten nicht angetreten, sodass Aschersleben die drei Punkte zugesprochen bekam. Diese möchte sich der SSV nun quasi zurückholen.

Dass in so einer wichtigen Partie nun mehr Druck auf den Schultern seiner Spieler lastet, sieht Steffen entspannt. Sie hatten bereits in der wichtigen Partie gegen Heyrothsberge mit ihrem Kampfgeist und Einsatzwillen aufgetrumpft. Den gilt es, morgen erneut abzurufen. Personell kann Steffen fast aus dem Vollen schöpfen, er hat lediglich ein paar angeschlagene Spieler zu beklagen.

Es fehlen: Tobias Große, Philipp Horn (beide 5. Gelbe) - Mathias Braunert (langzeitverletzt), SR: Nick Kahlert (Schlanstedt), David Kawitzke, Uwe Wille; Hinspiel: 3:0-Wertung