Schönebeck (fna) l Die SG Lok Schönebeck ist morgen ab 15.15 Uhr beim HV Ilsenburg gefordert. Es ist eine schwierige Aufgabe für den Tabellenzweiten der Handball-Verbandsliga, denn die Harzer kämpfen um den Klassenerhalt.

Beim Gastgeber geht man durchaus ehrfürchtig in die Partie. Im Training hatte er den Fokus auf die Abwehrarbeit gelegt, da das Team regelmäßig mehr als 30 Gegentreffer kassierte und sich so langsam zur Schießbude der Liga entwickelt. Nur der Letzte, Lok Oschersleben, hat mit 643 Toren 13 mehr kassiert als die Harzer. "Der Schlüssel in diesem schweren und wichtigen Spiel gegen Schönebeck wird in der Abwehr liegen", erklärt Spielertrainer Martin Kays. Schließlich kommt mit den Elbestädtern (605 Tore) das zweitbeste Offensivteam der Liga in die Harzlandhalle. Nur Spitzenreiter Post SV Magdeburg hat vier Treffer mehr erzielt.

Der SVI-Trainer hat den Klassenerhalt bei fünf Zählern Rückstand augenscheinlich noch nicht abgeschrieben. Gegen Lok kann er wieder auf Torwart-Routinier Dirk Gelinski zählen, dafür fehlen ihm die beiden Rückraum-Akteure Chris Sadowski und Eric Brune.

Schönebeck ist allerdings ebenfalls in Zugzwang, wenn das Team den zweiten Tabellenplatz, den Lok ohnehin nur aufgrund eines Spiels mehr innehat, verteidigen möchte. Verfolger Eiche Biederitz hat zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto, der Güsener HC ist punktgleich, bei ebenfalls einem Spiel weniger. Schönebeck muss also seine Hausaufgaben erledigen und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, wenn die Mannschaft nicht ins Nirvana der Tabelle abrutschen möchte. Zudem ist ein Erfolg vor der dreiwöchigen Pause (Pokal-Wochenende, Ostern) immens wichtig, um das gute Gefühl zu bewahren.