Schönebeck (kst/rkn/nrc) l Die Nachwuchs-Handballer der SG Lok Schönebeck und JspG Schönebeck/Glinde blicken auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Neben den Partien im Ligabetrieb standen auch noch die Spiele im Harz-Börde-Pokal an. Die männliche B-Jugend unterlag hier der TSG Calbe mit 16:34 (7:15). Die weibliche D-Jugend unterlag beim SV Wacker Westeregeln mit 25:30 (7:16). In der Bezirksliga kassierte die weibliche E-Jugend eine herbe 9:20 (5:9)-Niederlage und muss nun um ihren Vize-Titel fürchten, denn der HC Salzland 06 steht in Lauerstellung.

Bezirksliga, mJE

Lok Schönebeck -

HC Aschersl. 24:25 (11.10)

Die Elbestädter traten personell geschwächt an, überzeugten aber durch eine motivierte und kämpferische Leistung vor heimischer Kulisse. Von der ersten Minute an zeigten sie eine gute Abwehrleistung und unterstützten somit ihren angeschlagenen und trotzdem gut aufgelegten Torhüter Paul Ole Franke. Lok konnte sich über gutes Zuspiel und gute Laufwege vermehrt Torchancen erarbeiten. Somit gelang es dem Gastgeber, gegen den HCA zur Pause mit einem Tor Vorspung zum 11:10 in die Pause zu gehen.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste endete. Mit der Unterstützung der Eltern und des Publikums kämpfte sich Lok zu einem 24:24 in die letzte Minute. Mit der Sirene gelang es den Gästen aber noch, ein Tor zu erzielen und das Spiel mit 25:24 für sich zu entscheiden. Trotz der Niederlage war es ein gefühlten Sieg. Das Hinspiel wurde noch mit 6:39 hoch verloren, doch nun zeigte Schönebeck den nötigen Teamgeist und Biss, um auch mit den oberen Teams mitzuhalten.

Erfolgreichster Werfer war Ole Mehr mit zwölf Treffern, aber auch Andreas Rettke (5), Luca Stoye (4), Bennet Theile (2) und Johannes Morawietz (1) überzeugten.

Bezirksliga, wJB

SV Irxleben -

Lok Schönebeck 37:11 (17:6)

Im letzten Saisonspiel ging es zum Tabellenführer nach Irxleben. Aufgrund von Verletzungen gingen die Gäste mit einer veränderten Sieben in die Partie. Schnell zeichnete sich das Problem der Schönebeckerinnen ab. Trotz einer anfangs gut funktionierenden Abwehr und einer gut aufgelegten Isabel Krakau im Tor konnte Lok lediglich bis zum 4:7 mithalten. Immer wieder gelangen dem SVI Balleroberungen in der Abwehr, die oftmals durch Konter in Gegentore verwandelt wurden. Die Lok-Mädchen kamen immer seltener zum erhofften Abschluss. So ging es über die Stationen 4:12, 5:14 und 6:17 in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste ihr Potential nicht ausschöpfen. Zwar gelang es ihnen wie schon in Halbzeit eins, das erste Tor zu erzielen, jedoch mussten sie danach zusehen, wie der Gastgeber zum 32:7 davonzog. Erst in den letzten zehn Minuten gelangen Lok noch einige Versuche im Angriff.

Das Team beendet die Saison somit auf dem fünften Platz.

Lok Schönebeck: Isabel Krakau - Maida Sejdovic (3), Laura Krüger (4), Lea Schöps, Lisa-Marie Deichmann (2), Denise Angermann, Eileen Kuhne, Lara Dette (1), Anne Stolze, Linda Bischoff (1), Michelle Herwald

Bezirksliga, mJD

Schönebeck/Glinde -

TSV Wefensleben 31:9 (17:5)

Mit ein paar Startschwierigkeiten ging die JSpG in die Partie gegen den Tabellenletzten. Über die Zwischenstände 0:1, 2:2 und 3:3 zeichnete sich noch kein klarer Favorit ab. Doch nachdem die Jungen die freistehenden Spieler, wie Maximilian Krause, der in dieser Partie seine ersten zwei Treffer für die Mannschaft erzielte, sahen, ließen sie sich die Partie nicht mehr aus der Hand nehmen. Über die Zwischenstände 4:3, 7:3, 8:4, 11:4, 11:5 und 15:5 ging es zum Ende der ersten Halbzeit mit dem komfortablen Vorsprung von 17:5 in die Kabine.

Die zweite Hälfte zeigte keine Veränderung in der Einstellung der Mannschaft. Weiterhin wurden gute Laufwege gesucht und der Zug zum Tor war bei allen erkennbar. Neben Maximilian erzielten auch Adrian Beyer und Justin Matejcek ihre ersten Treffer für die JSpG. Joey Lohmann hatte dagegen zunächst sehr viel Pech. Dremal stand er frei vorm Tor, versenkte aber die 100-prozentigen Treffer nicht. Erst beim vierten Anlauf landete der Ball im gegnerischen Netz.

Insgesamt ließ Schönebeck/Glinde in der zweiten Hälfte bei 14 eigenen Treffern nur vier Tore von Wefensleben zu. Am Ende konnten sich alle Spieler in die Torschützenlisten eintragen und den Sieg von 31:9 mit den angereisten Fans und Eltern feiern.

Schönbeck/Glinde: Tom Ponto - Eric Siemoneit (2), Max Bischoff (7), Florian Besser (1), Nils Hauff (5), Tim Mutsch (1), Justin Matejcek (1), Xaver Siebert (8), Joey Lohmann (3), Adrian Beyer (1), Maximilian Krause (2)