Gnadau (nrc) l Das längst überfällige Hinspiel der Fußball-Landesklasse bestreitet die SG Gnadau (16.) morgen ab 15 Uhr gegen den SC Vorfläming Nedlitz (5.). Nach zwei Siegen in Serie wollen die "Fliederpark-Kicker" nun auf heimischem Rasen den dritten Erfolg in dieser Nachholpartie vom 15. Spieltag einfahren und die Rote Laterne abgeben.

Dabei ist die Tabellensituation für Gnadaus Trainer Sebastian Pape gar nicht entscheidend. "Wir wollen an die Leistungen der vergangenen zwei Partien anknüpfen und guten Fußball spielen." Es sei dabei völlig egal, wer als Gegner anreist. "Wir wollen wieder gewinnen und Nedlitz ärgern."

Ganz ungewarnt ist Gnadau allerdings nicht. "Die Nedlitzer haben alles, was eine gute Mannschaft braucht", weiß der Coach. "Sie können sowohl geschickte Pässe spielen als auch mit langen Bällen arbeiten." Und noch etwas macht den SC Vorfläming aus: "Er agiert als geschlossene Mannschaft, genauso wie wir. Es wird ein schweres Spiel. Wir sind in allen Belangen gewarnt", betont Pape nachdrücklich.

Nedlitz kann zudem befreit aufspielen. In der Tabelle geht es für die Mannschaft von Helmut Friedrich derzeit weder auf noch ab. Gnadau hofft dagegen, den letzten Platz verlassen zu können und steht deshalb unter Zugzwang.

Was der SGG dabei zu Gute kommt und auch die derzeit ansteigende Formkurve ausmacht, ist ihr Kader. "Wir können nun schon das dritte Spiel in Folge mit annähernd gleicher Besetzung auftreten. Das ist ungemein erleichternd, denn wir müssen nicht wie zuvor ständig umstellen." Und Gnadau bekommt weiterhin Unterstützung. Thomas Frauendorf und Andreas Böhme kehren in den Kader zurück, sodass Pape fast aus dem Vollen schöpfen kann.

Es fehlt: Marcus Rasche (gesperrt); SR: David Siegel (Olvenstedt)