Schönebeck (nrc) l An den SV Oebisfelde haben die Handballer-innen der SG Lok Schönebeck keine guten Erinnerungen, kassierten sie in der Hinrunde der Sachsen-Anhalt-Liga doch mit 28:38 (16:18) die zweite Niederlage der Saison. Auch das Rückspiel, das morgen um 15 Uhr in Oebisfelde beginnt, wird eine schwere Aufgabe.

Denn der SVO stellt die beste Abwehr der Liga und belegt Platz drei. Zudem haben die Gastgeber einen sehr starken Rückraum, der Lok schon im Hinspiel Probleme bereitete. Dass die Schönebeckerinnen am Ende mit zehn Toren verloren, lag an der schwachen Abwehrleistung. Trainer Dirk Schedlo hat im Training unter der Woche allerdings keine speziellen Einheiten angesetzt. "Ich bin kein Freund von gesonderter Vorbereitung auf einen Gegner. Wir versuchen stattdessen kontinuierlich an unseren Schwächen zu arbeiten."

Hinzu kommt, dass der Coach nicht weiß, mit welcher Aufstellung er morgen nach Oebisfelde fahren kann. "Ich hoffe, das Nicole Moschner wieder einsatzbereit ist." Verzichten muss er definitiv auf Beatrice Freiberg, die nach dem vergangenen Spiel gegen Bernburg gesperrt ist. Zudem steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Liza Nowicki, die eventuell aus beruflichen Gründen ausfallen wird.

Dabei wäre Nowicki ein wichtiger Halt für die Lok-Frauen, da es gegen Oebisfelde "ein schnelles Spiel wird", wie Schedlo einschätzt. Denn eines verbindet die beiden Kontrahenten: sie sind konterstark. Die Zuschauer dürfen sich also auf eine intensive Partie freuen, in der am Ende wohl auch die Nerven und die Kondition den Ausgang mitbestimmen.