Gnadau (nrc) l Die "Fliederpark-Kicker" der SG Gnadau empfangen morgen ab 15 Uhr den Tabellenvierten der Fußball-Landesklasse, TSV Rot-Weiß Zerbst. Ein Gegner, der nicht gerade positive Erinnerungen weckt.

Im Hinspiel kamen die Gnadauer bei den Rot-Weißen mit 1:9 (3:1) unter die Räder. Besonders Maximilian Syring entpuppte sich zum Albtraum der SGG. "Aber wir werden deswegen keine Sonderbewachung für ihn abstellen", sagt Gnadaus Trainer Sebastian Pape. "Wir wollen uns vielmehr darauf konzentrieren, so aufzutreten wie in den ersten 20 Minuten des Hinspiels." In diesen zeigten die Gnadauer, dass sie in der Lage sind, "die Zerbster zu ärgern". Nico Steigleder brachte die SGG in der 15. Minute zum 1:0 in Führung. Es sollte allerdings Gnadaus einziges Tor bleiben.

"Wir wollen dem Gegner das Leben schwer machen", fasst Pape zusammen. "Dafür wollen wir wieder aggressiv auftreten und das erste Tor erzielen." Aggressiv ja, "aber ohne Rote Karte". Diese sah Robert Paasch nämlich nur eine Minute nach dem Führungstor, was Gnadau im Anschluss aus der Bahn warf.

Es fehlen: Florian Feickert (Beruf), Sven Nicolaus (verletzt), Michael Rudloff (fraglich); SR: Josefin Reinsch (Magdeburg); Hinspiel: 1:9