Gnadau/Kleinmühlingen (fna) l Der TSV Kleinmühlingen/Zens möchte seine Spitzenposition in der Fußball-Landesklasse behalten und weiterhin unbezwungen bleiben. Für die SG Gnadau ist es die allerletzte Chance, die Wende im Rennen um den Ligaverbleib zu realisieren. Beide Partien beginnen morgen um 15 Uhr.

Kleinmühlingen/Zens (1.) -

SG Niegripp (9.)

Nach Germania Güsen in der Vorwoche hat der TSV nun das nächste Team aus dem Jerichower Land zu Gast. Dieses reist mit ordentlich Rückenwind an. Mit jeweils 2:1-Siegen gegen Güsen und Zukunft Magdeburg gelang dem Team ein großer Sprung aus dem Tabellenkeller, sodass "wir locker aufspielen können", betont Trainer Joachim Greisner. Ganz anders als der Gastgeber, der im Fernduell mit Olvenstedt um die Tabellenführung einen Sieg benötigt. "Wir müssen gewinnen. Es wird aber keine einfache Aufgabe. Niegripp hat ein gutes Umkehrspiel, ist kämpferisch und agiert kompromisslos." Der TSV setzt auf eine ähnlich gute Anfangsphase wie zuletzt gegen die Germania. "Aber wir müssen dann unsere Chancen besser nutzen", mahnt Katte.

In Niegripp erinnert man sich gern an das vergangenen Jahr, als man mit 3:2 in Kleinmühlingen gewonnen hatte. "Damals haben wir gut gespielt", sagt Greisner. "In den Partien gegen Güsen und Zukunft wollten wir unbedingt gewinnen. Das ist uns gelungen. Wir haben unser Ziel erreicht. Nun müssen wir keinen Druck erzeugen, können ganz locker abwarten und wollen kompakt stehen. Wir freuen uns auf das Spiel."

Es fehlen: Christoph Berlau (privat), Benjamin Balder (5. Gelbe), Sebastian Mergel (Beruf), Johannes Schliemann, Manuel Igel, Holger Götsche (alle verletzt), Dennis Rönz (fraglich), Matthias Karg (fraglich, rekonvaleszent), Kevin Junge (fraglich, angeschlagen) - Bastian Schlüter (Gelbsperre); SR: Steffen Wozny, Hinspiel: 2:0, Saison 2013/14: 4:2, 2:3

SG Gnadau (16.) -

Arminia Magdeburg (14.)

Durchhalteparolen à la "Es sind noch genug Punkte zu holen, um die Klassen zu halten" oder "Wir schauen von Spiel zu Spiel" gibt es im Fliederpark nun nicht mehr. Vielmehr hat sich im Rennen um den Ligaverbleib der Realitätssinn breit gemacht. Eine Prise Optimismus darf sich Trainer Sebastian Pape dennoch erlauben: "Es ist unsere allerletzte Chance, um die Hoffnung aufrecht zu halten. Sollten wir gegen Arminia nicht gewinnen, haben wir es auch nicht verdient, in der Liga zu bleiben."

Unter der Woche hat Pape versucht, den Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, gar nicht erst aufkommen zu lassen. "Wir müssen versuchen, locker an die Sache heranzugehen. Wir brauchen die gleiche Mentalität wie gegen Fortuna Magdeburg II und Neuenhofe. Wir brauchen diese Geilheit." Gnadau hatte die Partien mit 4:0 und 2:0 gewonnen.

Vor allem ein früher Rückstand soll vermieden werden, denn "danach gehen die Köpfe der Spieler schnell nach unten und benötigen sehr lange, um dann wieder nach vorn zu schauen". Mit einem Sieg gegen Arminia im Rücken könnte auch das Restprogramm optimistisch angegangen werden, denn vier der verbleibenden sechs Begegnungen trägt Gnadau auf heimischem Platz aus.

Es fehlen: Keiner; SR: Thomas Krugel; Hinspiel: 1:3; Saison 2013/14: 1:1, 2:4