Der Schönebecker SoleCup wird am Freitag, 26. Juni, zum zehnten Mal ausgetragen. Zum Jubiläum des Leichtathletik-Meetings startet die Volksstimme eine Kurzserie. Sportredakteur Frank Nahrstedt sprach mit Personen über Erlebnisse und Veränderungen in zehn Jahren Wurfmeeting im Stadion an der Magdeburger Straße. Heute: Lothar Michna.

Herr Michna, welche war Ihre erste Begegnung mit dem SoleCup vor zehn Jahren?

Lothar Michna: Meine erste Begegnung war die mit Lars Riedel und Markus Esser. Das waren zwei Sportler, die ich nur aus dem Fernsehen kannte. Es waren zwei richtige Muskelpakete.

Was fasziniert Sie am SoleCup?

Sportler live zu erleben, auch nach dem Wettkampf, in privater Art und Weise.

Welche Weite streben Sie beim Wettbewerb "100 stoßen Kugel" an?

Aufgrund von zwei Bandscheibenvorfällen riskiere ich lieber kein Kugelstoßen.

Auf welche "Stars" freuen Sie sich am meisten?

Mathias de Zordo, David Storl und die Gebrüder Harting.

Von wem haben Sie bereits ein Autogramm erhalten?

Robert Harting und Nadine Kleinert.

Wie hat sich der SoleCup in den vergangenen zehn Jahren verändert?

Vor zehn Jahren war es ein rein sportlicher Wettkampf, heute versucht man zusätzlich ein Familienfest zu integrieren. Man versucht immer, den SoleCup als Höhepunkt des Jahres zu gestalten. Was er auch ist und bleiben sollte. In Schönebeck gibt es keine bessere sportliche Veranstaltung.

Welche ist Ihre Lieblingsdisziplin?

Der Speerwurf.

Welches war in den vergangenen zehn Jahren Ihr persönlicher Höhepunkt beim SoleCup?

Eindeutig 2011, da durfte mein Sohn Sunny Michna am SoleCup teilnehmen. Da er in Schönebeck durch seinen Speerwurf sehr bekannt war, war es auch eine riesen Ehre, bei diesen Wettkampf teilzunehmen, den er auch mit persönlicher Bestleistung abschloss. Diesen Wettkampf werde ich nie vergessen.

Gibt es etwas, das Sie sich für die Jubiläumsveranstaltung wünschen?

Ich wünsche mir sehr viele Zuschauer, spannende Wettkämpfe und die 22 Meter von David Storl.

Wen nehmen Sie am 26. Juni 2015 mit zum SoleCup?

Mein eingespieltes Kampfrichterteam, mit dem ich das gesamte Jahr unterwegs bin, sowie meinen Sohn Sunny und Alex Richter.

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