Egeln (hla/nrc) l Ohne jegliche Platzverschiebung ging das einzige Nachholspiel der Fußball-Salzlandliga über die Bühne. Da es, außer der SG Gnadau, keinen weiteren Landesklasse-Absteiger mehr geben wird, dürfte auch der Egelner SV Germania das rettende Ufer erreicht haben, obwohl es gegen den SV Wacker Felgeleben eine 1:3 (0:0)-Niederlage gab.

Der Gastgeber hatte arge Personalprobleme und gut drei Viertel der Mannschaft wurde von der Reserve gestellt. Somit hatte Wacker personell klare Vorteile, die mit pomadiger Spielweise aber lange nicht genutzt wurden. So war Hälfte eins ein müder Kick mit Feldvorteilen des SVW und drei guten Führungschancen. Egeln hatte den ersten gefährlichen Torschuss in der 45. Minuten nach einem Freistoß.

Nach der Pause ging Felgeleben zielstrebiger zu Werke. Vor allem über die rechte Angriffsseite wurde immer mehr Torgefahr ausgestrahlt. Diese mündete dann in den beiden Toren von Martin Glaser. Danach hatte Egeln seine zweite Chance, die das Anschlusstor eigentlich bringen musste. Chris Müller vergab kläglich. Wacker, längst auf der Siegerstraße angekommen, tat nur noch das Nötigste und hatte dabei das recht langweilige Match im Griff. Maik Siegl, einer der besten ESV-Akteure belohnte sich mit einer starken Einzelaktion und erzielte nach der dritten Chance für Egeln das Ehrentor.

Tore: 0:1, 0:2 Martin Glaser (56., 63.), 0:3 Steffen Brauer (ET, 82.), 1:3 Maik Siegl (87.); SR: Schinke (Plötzkau), ZS: 37, Gelb-Rot: Patrick Jagnow (70., Egeln)