Schönebeck (fna). So richtig weiß keiner, warum die Handballer der SG Lok Schönebeck momentan nicht zu ihrer Form finden. "Wir sind nicht so eingespielt, wie wir es sein könnten", erklärte Stefan Kazmierowski, der Kapitän. "Wir brauchen mal wieder ein Erfolgserlebnis." Das will sich das Team heute um 17 Uhr in der 4. Runde des HVSA-Pokals beim Jessener SV holen. "Wir wollen mal wieder eine überzeugende Leistung zeigen." Im Falle eines Sieges zieht das Team ins Halbfinale ein und kann Selbstvertrauen für die Liga schöpfen. Nach der bitteren 25:28-Pleite gegen den BSV Magdeburg wurden im Training noch einmal die Abläufe eingeschliffen, es gab Einheiten im konditionellen Bereich. "Wir müssen wieder einfach spielen, so kommen wir zum Erfolg", schätzt Kazmierowski ein. Erfolgreich war dabei zuletzt Mario Seifert, der mehrere Treffer per Freiwurf erzielte. Er geht angeschlagen in die heutige Partie (Sprunggelenk). Zudem fehlen Keeper Christian Schuster (privat), Johannes Sternberg (Urlaub) und Trainer Volker Musche (privat). Für ihn übernimmt der Kapitän an der Seitenlinie.