Staßfurt (hla). Von den drei angesetzten Spielen der Fußball-Salzlandliga kamen zwei zur Austragung. Lediglich die Begegnung zwischen Nachterstedt und Egeln fiel erneut den Bodenverhältnissen zum Opfer. Rathmannsdorf und Drohndorf/Mehringen einigten sich auf den Tausch des Heimrechts, denn in Drohndorf war der Sportplatz unbespielbar. Rathmannsdorf gelang mit dem Sieg der Anschluss an die vor den Abstiegsrängen liegenden Mannschaften, die nun alle punktgleich sind. Auch Staßfurt II verbesserte sich mit dem Erfolg und führt das Mittelfeld an. Dennoch ist die Tabelle kaum aussagekräftig, weil noch viele Mannschaften mit spielen hängen.

SV Rathmannsdorf– FSV Drohndorf/M. 2:0 (1:0)

Vom Beginn an war das Kellerduell vom Kampf geprägt. Es gab kaum Szenen, in denen der Ball über mehr als drei Stationen gespielt wurde. So spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab, den Fernschüssen fehlte die nötige Präzision. Zudem tat der teils böige Wind sein Übriges. So erlebten die Besucher ein spannendes Spiel, das jedoch wenige Höhepunkte hatte. Letztlich gewann der SVR verdient, weil er aus drei Chancen zwei Tore machte. Der FSV hingegen kam zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor.

Tore: 1:0, 2:0 Sebastian Trensinger (34., 78.); SR: Butscheck (Pömmelte), ZS: 70

SV Wolmirsleben- SV 09 Staßfurt II 1:2 (0:0)

Beide Mannschaften warenschnell auf Betriebstemperatur und lieferten sich eine stets spannende und kurzweilige Partie, die aber über weite Strecke von den Abwehrreihen kontrolliert wurde. Trotzdem hatten beide Mannschaften mehrfach die Führung auf dem Fuß. Als eine torlose Begegnung drohte, traf der Wolmirsleber Torjäger Thomas Kneisel zur 1:0-Führung. Doch die 09-Reserve, inzwischen in Überzahl, schlug zurück und kam zum verdienten Ausgleich. Die Gastgeber zeigten danach Nerven, zudem schwanden mit einem Mann weniger die Kräfte und verloren aufgrund eines Eigentores mehr als unglücklich.

Tore: 1:0 Thomas Kneisel (85.), 1:1 Marcel Mähnert (88.), 1:2 Alexander Kutz (ET, 90+1); SR: Löwe (Bernburg), ZS: 92, Rot: Andy Zeidler (Wolmirsleben, 80.)