Bitterfeld/Gommern (hsc). Die Verbandsliga-Kegler des Schönebecker SV setzten sich im Viertelfinale des Landespokals bei Eintracht Gommern mit 5:3 (14,5:9,5/3030:2960) durch, die Frauen (Landesliga) zogen durch das 4:4 (12,5:11,5/2963:2988) in Bitterfeld ins Halbfinale ein.

Die Begegnung der Männer hat bereits im Vorfeld Spannung versprochen, denn im vergangenen Jahr gewann Gommern dieses Duell. Vom ersten Starterpaar an hatte der SSV den Gegner im Griff. Nach den ersten beiden Paarungen führte das Team mit zwei Mannschaftspunkten und einem Vorsprung von 52 Zählern. Den zweiten Durchgang haben dann allerdings die Gastgeber für sich entschieden. Für den letzten Durchgang war die Aufgabe nicht mehr allzu schwer, von den acht möglichen Satzpunkten mussten noch 2,5 geholt werden. Das war bereits nach zwei Bahnen geglückt. Das beste Ergebnis erreichte Holger Nauck (535).

Die Damen mussten sich in der zweiten Pokalrunde in einem Auswärtsspiel beweisen. Heimvorteil hatte Bitterfeld und den wollte es diesmal nutzen, hatte es doch zu Jahresbeginn das Punktspiel knapp verloren. Der erste Durchgang war ausgeglichen. Da es im Pokal in erster Linie darum geht, möglichst viele Sätze zu gewinnen, wurde mit 5,5:2,5-Punkten die Aufgabe von den SSV-Damen gut gelöst. Mit zwei Mannschaftszählern und einer knappen Führung von 17 Holz ging es in den zweiten Abschnitt. Nachdem auch dieser mit 5:3 beendet sowie der Vorsprung auf 48 Zähler erweitert wurde, schien der Sieg perfekt. Aber der letzte Durchgang wurde noch zur Zitterpartie.

Das stärkste Starterpaar der Gastgeberinnen gewann sechs von acht Sätzen, damit beide Mannschaftspunkte und wandelte den bisherigen Punkterückstand in einen Vorsprung. Beim 2988:2963 erhielten die Gastgeberinnen aufgrund des besseren Ergebnisses zwei weitere Zähler für das Team. Nach Mannschaftspunkten stand es nun 4:4. Die Schönebeckerinnen hatten aber mit 12,5:11,5-Satzpunkten gewonnen und erreichten damit die nächste Runde. Kerstin Fabian erreichte mit 525 Kegeln das beste Einzelergebnis auf Seite der Elbestädterinnen, hat aber dabei den Mannschaftspunkt an ihre stärkere Gegenspielerin (536) abgeben müssen.