Schönebeck (tob). In den beiden Partien bei Turbo Dessau und gegen den Freyburger TTV nahmen die Tischtennisspieler des Schönebecker SV am Wochenende drei Punkte mit und haben mit 23:11-Punkten weiterhin den vierten Tabellenplatz in der Verbandsliga inne.

Die Schönebecker boten gute Vorstellungen, wobei besonders Andreas Gärtner und Andy Kohl mit insgesamt 4,5-Punkten hervorstachen.

In der Auswärtspartie am Sonnabend in Dessau ging der SSV nach den Doppelspielen mit 2:1 in Führung.

In den Einzelspielen überzeugte besonders Kohl mit Siegen gegen Christian Lang sowie Martin Wieczorek, den er nach einem 1:2-Rückstand noch bezwang. Andreas Gärtner bot Sven Köhler, dem überragenden Spieler der Liga, einen packenden Kampf, bevor er den Entscheidungssatz abgab.

In der ersten Einzelserie zogen Thomas und Karsten Winkler den Kürzeren, doch Christian Gerlach brachte die Elbestädter mit 5:4 wieder in Führung. Die Entscheidung fiel, als dem SSV beim Stand von 5:5 vier Siege in Folge glückten.

Am Sonntag wollten die Schönebecker im Heimspiel gegen den Tabellendritten Freyburger TTV nachlegen, doch es langte nur zu einem 8:8-Unentschieden. In den Doppelspielen erwischte Freyburg den besseren Start. Lediglich der Kombination Gärtner/Kohl gelang ein Spielgewinn.

Nach der ersten Einzelserie mussten die Hausherren sogar einen 3:6-Rückstand hinnehmen. Lediglich Gärtner sowie Winkler gestalteten ihre Spiele siegreich. Während Michael Kollatsch nur knapp unterlag, hatte Kohl keine reelle Siegchance. Auch das untere Paarkreuz mit Winkler und Gerlach musste Niederlagen beziehen.

Doch die Einheimischen machten den Rückstand wieder wett, obwohl Winkler verletzt ausschied. Gärtner, Kollatsch und Kohl brachten den SSV mit Siegen wieder in Führung. Gerlach musste sich im Finaldurchgang geschlagen geben.

Im Entscheidungsdoppel sicherten jedoch Gärtner und Kohl mit einem souveränen Drei-Satz-Sieg das verdiente Unentschieden.

Schönebecker SV (beide Spiele): A. Gärtner (4,5), M. Kollatsch (2), A. Kohl (4,5), Th. Winkler (3,5), K. Winkler (1), Chr. Gerlach (1,5)