Schönebeck (mnd). Die TSG Calbe, der Fünftplatzierte der Fußball-Landesliga, gastiert am Wochenende beim SV Fortuna Magdeburg und kann mit einem Sieg zum Verfolgertrio von Spitzenreiter Ottersleben aufschließen. Zu diesem gehört auch der Schönebecker SC, der seine Serie beim 1. FC Aschersleben fortsetzen möchte.

Der Schönebecker SV dürfte nach dem 3:0-Sieg in Gerwisch gestärkt in das Spiel gegen Salzwedel gehen. Anpfiff aller Partien ist morgen um 15 Uhr.

Schönebecker SV (10.) -

SV Eintracht Salzwedel (6.)

Personell jedoch spitzt sich die Lage zu. Mathias Rhode lag diese Woche im Krankenhaus, er wird definitiv nicht spielen. Doch obwohl Trainer Marko Fiedler zu Umstellungen gezwungen ist, "die nächsten beiden Spiele dürfen nicht verloren werden". Im Hinspiel sah vor allem die Abwehr nicht gut aus. "Wir haben uns aber weiterentwickelt", sagt Fiedler, der hofft, dass seine Mannschaft, wie zuletzt in schwierigen Situationen, zusammensteht und für die Verletzten spielt.

Die Partie gegen den SSV gehört für Eintracht-Trainer Sigmar Pätzold zu einer von vier "schweren Brocken", zumal den Schönebeckern die 0:5-Hinspielniederlage im Gedächtnis geblieben sein dürfte. Gegen den Gastgeber will Pätzold "kämpfen und versuchen, gegen zu halten. Einen Punkt wollen wir unbedingt mitnehmen".

Es fehlen: Mathias Rhode, Andreas Günther (verletzt), Chris Müsing (krank), Norman Rindorf (privat) - Matthias Wiese

Fortuna Magdeburg (3.) -

TSG Calbe (5.)

Bevor die TSG in den folgenden Partien gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel antritt, muss sie bei einer der spielstärksten Mannschaften der Liga bestehen. Trainer René Kausmann denkt nur ungern an das Hinspiel. "Das war der am schwersten zu bespielende Gegner", sagt Kausmann. "Wir haben aber taktische Fehler begangen. Diesmal wird meine Mannschaft anders eingestellt sein."

Es fehlen: Michael Engelmann, Marcel Liecke, Thomas Heinrich (alle fraglich), Dennis Baptis (berufsbedingt) - Alexander Menz (berufsbedingt, fraglich), Sebastian Strobach (verletzt, fraglich)

1. FC Aschersleben (14.) -

Schönebecker SC (2.)

SSC-Trainer Christian Kehr sieht die sieben Siege aus den letzten neun Spielen als eine "Momentaufnahme, die dem gesamten Team zu verdanken ist". Es spielte taktisch diszipliniert, ging entschlossen in die Zweikämpfe, zeigte beim Abschluss wenig Nerven und bewahrte stets die Ruhe. Darauf hofft Kehr auch in Aschersleben: "Wir müssen das Spiel nicht in den ersten 20 Minuten entscheiden, wir haben bewiesen, dass wir in der Schlussphase zulegen können."

Seinem Gegenüber Klaus Gebhardt macht die Statistik des SSC keine Angst. Gute Spiele gegen Ottersleben und Halberstadt belegen das. "Wir müssen versuchen, eng zu stehen und werden nicht ins offene Messer laufen", weiß Gebhardt um die Offensivstärke der Schönebecker, die er als Favorit sieht.

Es fehlen: Ronny Leus - Thomas Ritzmann (Urlaub), Danny Rothe (privat), Enrico Klüter (verletzt)