Landsberg (fna). Eigentlich hatte Lok Schönebeck alles im Griff, führte in der zweiten Halbzeit der Partie in der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga mit 18:14 und der beste Werfer des Landsberger HV, Marko Bergelt, sah die rote Karte. "Es lief alles für uns", sagte Lok-Kapitän Stefan Kazmierowski. Doch in der Folge verloren die Gäste den Faden, Christian Rabe sah ebenfalls die rote Karte und die Gastgeber sicherten sich mit dem größeren Kampfgeist noch den 34:26-Erfolg.

Schon der Start in diese Partie verhieß nichts gutes, aufgrund vieler Fehlwürfe lag das Team schnell mit 1:5 im Hintertreffen. Guido Weidner, in den vergangenen Wochen in starker Form, erwischte einen schlechten Tag. "Aber nach ein paar Minuten haben wir uns gefangen", betonte Kazmierowski, Lok erarbeitete sich eine 14:11-Führung, Keeper Patrick Tuchen zeigte eine starke Leistung in der ersten Hälfte und war an der Führung zur Pause maßgeblich beteiligt. Doch nach dem Wechsel und den roten Karten war das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter nicht mehr erfolgreich.

Lok Schönebeck: Tuchen, Weiss - Seifert (10), Rabe (4), Kazmierowski, Grünig, Schulz, Schröder (2), Bauer, Weidner (6), Sternberg (2), Papendieck (2)

Siebenmeter: Lok 8/6; Zeitstrafen: Lok 4