Lübben (sho). Am Wochenende reisten die Schönebecker Judokas Theo Eschrich, Egor Lapygin (beide in der Altersklasse U 13) und Martin Kuhn (U 15) nach Lübben, um sich mit zahlreichen Kämpfern aus den Räumen Berlin und Brandenburg beim hiesigen Stadtpokal-Turnier zu messen.

Theo (bis 42 Kilogramm) gewann gegen Gregor (Spremberg) mit einem sauberen Fußwurf und gegen Sklaar (Lübben) mit Armhebel, bevor er sich im Finale gegen Schulze (Finkenwerder) geschlagen geben musste. Seine gute kämpferische Leistung wurde mit dem zweiten Platz belohnt.

Egor (bis 46 Kilogramm) überzeugte in der Vorrunde sowohl technisch als auch physisch und hielt sich diszipliniert an die taktischen Anweisungen seines Trainers. So bezwang er seine ersten beiden Gegner Gleiditsch (Lauchhammer) und Herrmann (Finsterwalde) jeweils mit seinem Spezialwurf, dem Tai-Otoshi (Handseitwurf), vorzeitig. Im Halbfinale gewann er gegen Botteck (Hoppegarten) mit einem Armhebel. Jedoch verlor Egor im Halbfinale seine kämpferische Linie und damit auch den Kampf gegen Simon (Großräschen) - am Ende Platz drei für ihn.

Die stärkste Leistung zeigte jedoch der Schönebecker Martin Kuhn (bis 60 Kilogramm). Er kämpfte sehr schnell und besonders vielseitig, gab Schüpbach (Bautzen) mit einem konsequent durchgezogenen Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) das Nachsehen, besiegte anschließend Dannemann (Judoclub MV) mit O-Uchi-Gari (große Innensichel) und im Finale Paslowski mit Soto-Maki-Komi (äußeres Einrollen). Dieser Turniersieg sollte Martin Auftrieb geben für den morgen stattfindenden Mondeo-Cup in Berlin, dem Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes.